V-N der Hydraulk. 6^9
Witte des Zeichens sicher zu finden, diese Hülse nunbehende auf und nieder zu ziehen, sind beyderseitsdünne Stäbe, mit Gewinden daran gemacht, da-durch man sie in die Höhe schieben undsdoch auch bißauf die Erden herunter lassen kann, damit aber dieHülse, wenn das Zeichen an dem rechten Ort stehet/sich in geringsten nicht verrücket, biß man die Zahlder Maase in die Schreibe, Tafel abgeschrieben,deme ungeachtet man auch hin und wieder gehe,so müssen zwey oder vier stählerne Federn alsschnepp Federn, und darunter angemacht seyn, diesich an die Stange andrücken, und dennoch zudem hin und wieder schieben noch heben, so kann sol-chergestalt auch das Quellen und Schwinden derHülfen der Stange nicht hinderlich seyn.
Endlich, daß diese Stange jederzeit gerad gehaltenwerde, sind an der Hülsen ein paar Pendula ange-hänget, welche, unerachtet sie von den Wind vexirekwerden, doch so weit sie zunöthig ist, einen geschick-ten Auge Nachricht genug gegen können, es müssenohnedem bey solchen Operarionibus z bis 3 der Sa-chen verständige Personen seyn, und der vornehmstedavon mit dem gehen, der die letzte Ziel,Stange re-gieret , damit er die Bequemste Lrariones aussuche,und die Maase aufschreibe. Ausser diesen wird zuder eigentlichenOpersüou des Wasser-Wagens uichtviel erfordert, als etliche verzienie Blechlein, einesechs Zoll ins Gewirme, damit man die Stellender Zeichen-Stange, und das Inlirumenr marezuireu,und darauf den Maaß-Stab ansetzen kann, auf daßdie Maasse desto accursrer genommen werden, wel-ches die Ungleichheit der Erde sonst offt verhindert.
Muster