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welcher an der eisernen Stange N°, n. freybeweglich befestigt ist, anwelcher er in die Höhe gehet, bis er einen gewissen an der eisernen Stan«ge eingesetzten und befestigten Zahn N°. 12. erreicht hat. Besagter Zahnstößt an einen krumm gebogenen Hebel N°, ig, welcher das Rad 19.hält, woran der Rammbär hängt; und indem dieses Rad durch erwähn-ten krummen Hebel nicht mehr festgehalten wird, laßt es den Rammbärfahren, welcher beym Niederfallen Dm Pfahl in Die Erde hinein treibet,und zugleich die Stange um soviel herablaßt, als der Pfahl tief hineingedrungen ist. Vermittelst eben dieser Stange N°, 11. wird der Ramm-bär beständig bis zu einerley Höhe! hinauf gezogen. Es muß dieselbe ebenfv lang seyn , als der Rammbär hoch hinauf soll, und übrigens mit demRannnbäre gleiche Länge haben.
Unten an erwähnter eisernen Stange befindet sich ein eisernes BandN°. 13. welches über den einzurammenden Pfahl hinweg gehet, und dadasselbe die ganze Last des Rammbärs und Haacken zu wagen hak, somuß man es fest um dm Pfahl hemm anschliessm, damit es sich nichthinabwerts ziehe.
An dem obern Ende befindet sich ein anderes Band N°. 14. weil«ches sich an dem aufrechtstehenden Balken oder Gestelle, woran derRammbär hinauf und hinunter gehet, frey herunter schieben laßt. Esschiebet sich an dem Balkm immer gerade soviel hinunter, als der Pfahldurch das Auffallen des Rammbärs jedesmal in die Tiefe getrieben wird.Ueber der risemm Stange ist eine Rolle N°. 15. worüber das Seil lauft.
Bey Anstellung einer Probe mit erwähntem Modelle ist zu bemer-ken, daß man die Axe nicht zu geschwind herum drehe, und mit demHerumdrehen nicht eher einhalte, als bis die Falle n°. 4. unter dem Na-gel N°, 6. herunter ist.
Wenn man alsdenn, Da die Falle n ö . 4. unter dem Nagelherunter ist, mit dem Umdrehen zur Unzeit einhält, so glitscht der Zahnfj°, 9, unter die Falle; und wenn man nachher weiter drehet, so thue