- 63
ttttt die stark stehen sollen, ist der unraffinlrte zu Heinrichs, desgleichender Schmalkalder und Steuermarker besser, als der feine raffinirte zu Hein-richs, denn dieser ieztere ist zu diesem Gebrauch zu weich. Auch ist derschlechte besser zu den Bakterien, denn er hat ein gröberes Korn und reißtmehr Feuer. Der Stahl zu Mäbendorf wird von den Fabrikanten fürschlechter, als der zu Heinrichs, gehalten, und die Cementstahlfabrik hatnicht fortkommen können, und ist eingegangen. Der Stahl zu Heinrichsmacht schon auswärts viel Debic, und wird nach Hamburg und Lübeck,aber unter Schmalkaldischen Zeichen, verschickt, denn sonst kauft man ihn,aus Vorurtheil, nicht. Die Schmalkalder sind daher wider diese Stahl-fabrik sehr erbittert, und wollen keinen Eisenstein an sie abgeben; allein ver-mittelst der Bleche erhält der Fabrikant doch allen seinen Stein von ihnen,durch die dritte Hand, als wenn er zu den Blechhämmern gehörte.
'Der Fabrikant derselben war »776. Joh. Friedrich Rtpperger, eingeschickter Mann, der auch damals eine Stahlspiegelfabrik, von Spiegelndis zu 1* Elle Höhe und | Elle Breite, anlegen wollte.
Diese Fabrik hat z°o Klaftern Holz alljährlich, a n Gr. z Pf. zu-geschrieben.
Fabriketihckmiiier.
Daß Eisen, welches hier gemacht wird, ist, überhaupt genommen,'gut, denn sonst würde man kein feines Blech davon machen können. Da-her findet man auch in den Hennebergischen kein ausländisches Eisen,maßen das ausländische schlechter und auch theurer ist.
Einige Fabrikanten behaupten , die Hämmer machten ißt besser Eisenals sonst, weil es ehedem vielmals kupferschüßig und kaikbrüchig gewesen.Andere hingegen beklagen sich, daß sie das Eisen zuweilen, besonders zuganz feinen Garnituren, nicht brauchen könnten, weil die Hammerschmiededas feine Eisen zu den Blechen ausheberen, und nur das gröbere zu Fa-briktisen anwendeten.
Der größte Theil, und die Vernünftigsten und Billigdenkensten,find damit zufrieden, und geben zwar zu, daß bisweilen ein schlechter undgrober Staab mit unter sey; Allein die Hammerlchmiede konnten auchnicht in dem Eisen stecken, nähmen es auch wieder an, und gebeten ihnengutes dafür, wenn sie es ihnen wiederbrächten. Die Hammerschmiedesollen eigentlich aus dem feinen ausgehqzienen Eisen, Blech und Fa-ss brtkeisen,