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und Einsicht, und entschloß mich dem König ein Erspahrungs - ?iu§ von|f s . rthlr. iu offeriren, welches ich schriftlich thut, und folgende Ant,wort erhielt:
§ 8 htgebohrner, besonders Lieber. Es ist Mir Euer Schreiben vom15 fcn dieses zugekommen, und habe Ich daraus Eure Vorschläge, wieMeine Salz-Revenües zu vermehren, Und beydemSalzchesen überhaupteine bessere Einrichtung zu machen, ersehen. Ich danke Euchdcshalb undkönnet Ihr Euch behMeinemEtatsminisiervonDerschau in Berlin melden,der bereits angewiesen ist, mitEuchüber dicSache, und Eure Vorschläge,aueftrhrlichcr zu sprechen. DemJhr also altes, und wohin eigentlich EureMeynungen darunter gehen, sagen werdet; Wobey Euch denn zugleich bc-kann! mache, daß mein ElatsministerFreyherrvon Heiniz gegenwärtig mitVereisung und Besichtigung der Bergwerke in Schlesien beschäftiget ist,und dorret», ein Hausen zu thun hat. Ich bin übrigens Euer gnädiger
Fncdrich.
an dem Freyherr» von Hofmann.
Potsdam, den 17« Aug., 177-
. Diese Verweisung an dem Etatsminister von Derschau, der dieses De-partement i r. Jahre dirigirt hatte, und mein Gönner und Freund war,der mich jedesmahl bey meinem Auffenthaltin Berlin wohl aufgcnom-. mcn hakte, konnte nicht anders als für mich auffallend seyn, und ver-sprach mir gleich wenigAussicht. Ich bemühete mich also der Sache? eine andere Wendnng zu geben, schrieb demselben Tag nochmaln demKönig, stellte ihm vor, daß ich dieses ohne dem Minister für dem Kopfzu stossen nicht thun könnte, und sagte dem König selbst ganz natürlichdiejenigen Quellen, aus denen ich dieses Erspahrungs-?lu 8 , das ichdurch Bürgschaft versichern konnte, hernehmen wollte; hierauf erhieltich folgende Antwort:
^iZohlgebohrner, besonders Lieber. Ich habe Euch äufEneranderweitesSchreiben von >7- dieses in Ansehung der bey dem Salzwe'en zu machen-den Verbesserungen hierdurch zu cckennen geben wollen, wie Ihr Eure Vor-schlage darüber dcm Etatöminisier vo» Denchau nur vorlegen, und ihmdas alles ordentlich sage» könnet, wohin Eure Meynungen von der Sache
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