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Anmerkung zu pag. st,
Es möchte gar sehr in die Augen fallen, daß ich m Rauhschliche so wenig verlohren ha-be; Wenn man aber die über doppelt grössere und Trichterförmig aus einanderlaufende Mündung meines Ofens anflehet, wodurch der Wind weit zertheilet wird;fi, ist handgreiflich, haß dabey nur g ar wenig Rauhschlich fottgehcn kann.
Wenn nun jährlich der Gehalt der Erhe, welche in die Näharbeit kommen,über 8000. Mark an Silber, excl. des Schlaekengehalts betragen, und ich beydiesem Rohschmelzcn z. Mark, g. Pfund 2?. Qucnt6 gegen das Schmelzen desEommiffionsrath Gellerts menagir.et habe, so thut dieses auf 8000. Mark, wennich auch die Kleinigkeiten, als Brüche und dergleichen weglasse, sehr reichlich r;6cr.
Mark, 15. koch, — und also 17692. Rchlr.-ja nach genauere» Ue-
Verschlag belauft sich-er Vortheil auf i 875 >. Thaler.
Da die Anreicherarbeit nichts anders, als eine wiederholte Roharbeit ist, unddas in dieseArbeit kommende Silber über zweymahl so viel ausmacht; so ist leichtzu erachten, wie viel grösser auch hicbey der Vortheil seyn müsse. Der Obcrhütten-VorsteherKlinghammerhat aber durch falsches Abwägen desAnreichersteines, wel-ches in dem Schmelzboge» No. 9. Quart. $mit. 2. c. eingestanden ist, die ganze Be«Rechnung irre gemacht.
J.A. Cramer.
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