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bedingen hätte,^ daß wenndas geschmiedete Kupfer nicht an Mann zu brin-gen wäre, der übrig bleibende Verrath anGaarkupfer so gut akv man konn-te, ins Geld zu sehen verstattet würde.
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Erböthe man sich die Reparaturkosten bey Dem Merkzeuge, so langeselbige durch eine Ausbesserung annochzu erhallen, mit zu tragen, was abervon neuem anzuschaffen, oder an>etzo zu Verbesserung derer Werke vorzu-richten nöthig und zu einem Hauptbaue gehöre, nemlich Amboße und Hilsenzumachen und zu versiahlen, itemHammerstiehle, Keile, geschmelzt Eise»zu,denen Tiegeln und Schrolhaacken, ferner an denen Wassergcbäuden,die Wehre, Fluder und Wände in denen Gräben, solches würde von derHerrschaft, wie dishero, zu übernehmen seyn.
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Weiterreservire man sichdas so genannte Tanncn-Holz, welches mei«stentheils versioket oder vecfaulet sey, und unter deck angeflößetenHolz sich mitbefinde, zum Einheizen in denen Radestuben, damit die Räder im Winternicht einftieren, ferner das Hol; zumBrennspahnen in denen Hämmern,sowohl die übcrbliebene Brände aus demTreibehausc zum Ausraufen, wiebishero geschehen, ohne Entgeld.
, Was der Landesherr zu denen Hofgebäuden an geschmiedeten Kupfernöthig haben sollte, würde um den bisherigen Preist ä 39, Thlr.vor jedenCentnerabgefolget, auch
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, Dasjenige, so an gekörnten Kupfer zur Münze in Dreßden erfordertwurde, sollte um den gewöhnlichen niedrigen Preist a 25. Thlr. 9 . Gr. —vorieden Ccutner geliefert werden. Weilen aber ieder Tentner s -7-Thlr.angenommen würde, und man daher» bey solchem Kupfer auf einen Cenlneri.Thlr. 15. Gr.— einbüsse, auch sonst die Arbeit vor Ausschmiedung de-rer Kupfer aufs genaueste gerechnet sey; so wolte man sich auögebelhenhaben, daß
denen Entrepreneurs die ausgeschmiedete Kupfer an die Kupfer-schmiede imLande, und zwar, weil auficdenCentner r.THIr.Arcis, Ge-- > I 2 leite,
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