Buch 
Bemerkungen und Versuche über das Eisen / von W. A. Tiemann
Entstehung
Seite
14
JPEG-Download
 

lieh sagt; im Graphit selbst aber vorzüglich koh-ligte Bestandteile annimmt (B. I. §. 6 t); soist klar, dafs nach ihm das Roheisen vorzüg-lich Kohlenstoff, und zwar eine grössereMenge, als der Stahl, enthält. Denn es ist dochwohl einerley, den Graphit, oder den Kohlen-stoff, als Bestandtheile des Roheisens anzusehen,indem lezterer die Hanptsubstanz im erstem aus-macht.

Herr Rin mann sagt an einer andern Stelle,(B. I. S1.271,)Aber je mehr brennbare Materieim Eisen ist, je mehr findet die FeuermaterieNahrung; oder je mehr Feuermaterie darin einge-schlossen ist, desto mehr ist sie apf die Auseinan-derbringung der Theilchen wirkend, so bald diesenur in Bewegung gesezt werden. Man begreift5 ,also leicht, dafs Eisen mit mehr Feuermateriemit eben derselben äusern Kraft, stärker aus-gedehnt werden müsse, als solches, welchesweniger von der ausdehnenden Ursach be-sizt. Davon kommt das Schmelzen im unglei-chen Grade der Hitze.

Das, mit den meisten Kohlen geschmolzenephlogistis che Roheisen mufs also amleichtesten schmelzen, und sodas Roheisendurch alle Stufen des mindern Phlogis-tons, mehr Hitze erfordern, bis zu dem so ge-