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Bemerkungen und Versuche über das Eisen / von W. A. Tiemann
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Kohlenstoff enthält. Wird dieser noch mehr ver-mehrt, so entsteht dann

das Roheisen. Bekanntlich ist die Mengedes Kohlenstoffs im Roheisen ebenfalls sehr ver-schieden; dasweifse, oder grelle, enthält viel we-niger, als das graue, und das bunte oder halbirteist im Mittelzustande des erstem und leztem.

Man sollte glauben, das weifse Roheisenmiiste in seinen Eigenschaften dem Stahl sehrgleich kommen; es findet sich aber ein beträcht-licher Unterschied zwischen beiden.

Da der Schmelzstahl von magnesiumhaltigenEisenerzen fällt, so hat diefs einigen zu der IdeeVeranlassung gegeben: ob vielleicht das Magne-sium einen notbwendigenBestandtheil des Stahlsausmache V Wer sich daran erinnert, dafs gutesgefrischtes Eisen blos durch Cementation inKohlen zu Stahl umgeändert wird, wird sich baldvom Gegentheile überzeugen.

Häuft sich der Kohlenstoff im Roheisen zusehr, so entstehet daraus endlich '

derGraphit, (das Plumbago, Reisbley,gekohltes Eisen, carbure de /er.'). ,Wiesehrgering in diesem die Menge des Eisens ist, weifgman, er ist daher fast ganz Kohle und hat auchdie Eigenschaften derselben, denn