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Bemerkungen und Versuche über das Eisen / von W. A. Tiemann
Entstehung
Seite
92
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Heerd gestürzt, und man läfst das Gebläse, wel-ches während der ganzen Operation etwas langsa-mer ging, wieder geschwindergehen; die Zeitdes Rohaufbrechens dauert etwa eine Viertel-stunde.

§. Ji.

Die beim Roheinschmelzen entstandene Schurre,welche bei dem ersten Aufbrechen von der regu-liniscben Eisenmasse abgesondert, zerschlagen undwieder zugesetzt wurde, ist sehr eisenreich. Nochvor Anfang des Proze ses wurde schon eine Quan-tität solcher Schurre in den Heerd gebracht. Dasie gröstentheils aus verschlacktem Eisen besteht,so kann sie nicht so leichtfltlfsig, als die eigentlicheLacht seyn, sie bleibt daher beständig im Heerdezurück, ein Tbeil davon reduzirt sich und zudem übrigen kömmt wieder der Abgang des aufsneue eingefchmolzenen Eisens hinzu. Da sich alsobeständig wieder eine Schurre bildet, fo ist klar,dafs das daraus hergestellte Eisen von nicht gro-fsem Belang seyn kann. Das beständige Wieder-zusetzen derselben hat aber einen andern gutenGrund. Das in der Schurre enthaltene gesäuerteEisen wird sich nemlich grüfstentheils nur aufKosten des mit dem Roheisen verbundenen Koh-lenstoffs wieder herstellen und auf diese Weisedas Frischen im Heerde sehr erleichtern. Ein glei-