Schlacke überzogen war und sich schwer davonabsondern liefs. Die Metallmasse zeigte viel Zä-higkeit, liefs sich stark breiten und bekam dannverschiedene Risse. Inwendig zeigte sich eintheils ebenes, theils strahliges weifses Gefüge,worin sich einige Heilungen bemerken liefsen.
Da die glorith grün e Schlacke sich nichtgänzlich von dem Korne absondern liefs; so wurdees auch nicht gewogen. $
Die Gewichtszunahme des erhaltenen Rohei-senkorns bei diesen Versuchen, beweifst sehrdeutlich die Verbindung des Braunsteins mit demEisen, Ein Theil desselben geht in die Schlackeüber und färbt diese blau. Doch gehört zumBlaufärben der Schlacke nur eine bestimmte Mengedes Braunsteins.
Versuch 9.
100 Pfand Sinter mit 10 Pfund Braunstein. und 10 Pfund reinen Schwefel.
Dieser Versuch ward angestellt, um zu un-tersuchen : ob der Braunstein die Wirkung desSchwefels hindern würde, oder nicht.
Es erfolgte ein äuserlich unebenes mit eini-gen kleinen Blasen hin und wieder glänzendes,und mit einigen blauen Flecken angelaufenes Korn.