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Über den Betrieb der Hochöfen, Cupolöfen ect. mit erhitzter Gebläseluft : nebst 3 lithogr. Taf. / Carl Hartmann
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hauptsächlich durch die häufigen Unterbrechungen, welche die fasttäglichen Reparaturen veranlassen, mehr als ausgeglichen.

Im Jahre 1831 waren bei kalter Gebläseluft zur Erzeugungvon 1 Tonne Roheisen drei Tonnen Koaks oder li Tonnen 9 Ctr.Steinkohlen erforderlich und man erhielt täglich 6 Tonnen Roh-eisen; 1833 im Juli producirte man 1 Tonne Roheisen mit 2Tonnen 14 Ctr. Steinkohlen (mit Einschluß von 4 Ctr. zur Feue-rung des Apparats) und erzeugte täglich 8 Tonnen.

Ein Theil von dem producirtcn Roheisen wird vergossen, derandere in Feineiscn verwandelt. Jeder Abstich gibt zwei Artenvon Roheisen: das zuerst aus den: Hcerd kommende, welches folg-lich den Boden des Hccrdes einnimmt, ist Roheisen Nr. 1.; derobere Theil gibt Roheisen Nr. 2. Man unterscheidet diese beidenR hcisensorten an der Art und Weise ihres Fließens und an denStreifen, welche nach dem Erkalten an der Oberfläche entstehen.

Hütten in Wales.

In Wales werden nur zwei Hütten mit erhitzter Gebläseluftbetrieben, nämlich die von Warte und Blaenavon-Works,10 englische Meilen von Abergavcnny. Keine von den Hütten vonMerthyr-Tidvil wendet dies Verfahren an, obgleich man aufmehren, namentlich zu Dowlais und zu Pcn-y-darranVersuche zu ihrer Einführung gemacht hat. Das Aufgeben der-selben in einem an Eisenhütten so reichen Lande, in welchemdie Eigenthümer stets mit Verbesserungen beschäftigt sind, mußteZweifel an den Vortheilen, die aus der neuen Methode hervorge-hen, erregen. Die weniger Ungläubigen meinten, daß wenn derBetrieb mit crbitztcr Luft auch wirklich auf den schottischenWerken, woselbst nur Roheisen zur Gießerei erzeugt wird, bedeu-tende Ersparnisse veranlasse, er dennoch da nicht anwendbar sei,wo Roheisen zur Stabeiscnfabrikation erzeugt wird. Die Bei-spiele, welche die Hütten von Ncwcastlc, Codnor-Park und Wencs-hury geben, in denen man ein sehr gutes Stabciscn darstellt, be-weisen, daß die obige Behauptung nicht gegründet sei. Man mußdas Aufgeben des Verfahrens in Wales zum Theil der schlechtenEinrichtung der Apparate, besonders aber dem Umstände zuschreiben,daß die geringe Ersparung, die man seit der Anwendung der ro-