42
Erz . . - . 110,400 Lltres,
Kohlen . . . 1,104 Gichten.
Um dasselbe Fkoheisenquantum bei kalter Gebläseluft zu er-zeugen, mußte man 1434 Gichten von denselben Kohlen verbren-nen. Es sind daher 330 Gichten Kohlen erspart, deren Geld-werts», » Gicht 5 Franken, beträgt . . . 1650 Fr. — Cent.Dazu kommen noch 8 Tage ersparte Ar-beitslöhne L 19 Fr. 36 Cent. 154 — 88 —
in Summa 1804 Fr. 88 Cent.
Die Ausgaben für Erhitzung betragen:
Arbeitslöhne für die Heizung des Apparats 45 Fr. — Cent.
21,500 Kilvgr. Anthracit.516-—
Interessen (10 Procent) von dem Anlage-capital des Heizapparates. 41 — 10 —
Summa 602 Fr. 10 Cent.Die durch Anwendung der erhitzten Gebläseluft herbeigeführte Er-sparung beträgt daher monatlich 1202 Fr. 78 Cent., oder auf1000 Kilogr. der Roheisenprvductivn 20 Fr. 72 Cent. Dies istaber ein Minimum, weil die verminderten Generalkostcn ganz un-berücksichtigt gelassen sind und weil man in dem Monat Juni oftstrcngflüssige Beschickungen verschmolzen hat.
Die Ersparung von 21,450 Kilogr. Kohlen beim Schmelzenhat freilich einen Aufwand von 21,.500 Kilogr. Anthracit zur Er-hitzung des Apparats erfordert, dessen Werth jedoch bei weitemgeringer ist.
Bei den Holzkohlcnhohöftn würde jedoch der Vortheil derneuen Betriebsmethode durch einen besondern Heizapparat stetssehr vermindert worden sein, besonders wo man kein so wohlfei-les Brennmaterial zu seiner Disposition hat, als der Anthracitist. Sebr wichtig ist daher die, unseres Wissens zuerst zu Was-seralsingen in Würtemberg gemachte Anwendung der nutzlos ent-weichenden Gichtflamme zur Erheizung des Apparats, wie esschon in England und Frankreich mit gutem Erfolg bei den Cu-polöfen geschehen. Bei gehöriger Einrichtung des Apparates er-langt die Luft eine hinlänglich hohe Temperatur ohne alle wei-tem Kosten, da auch der Apparat nicht einmal theurer ist, indemman keiner Esse für die Flammöfen bedarf.