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Über den Betrieb der Hochöfen, Cupolöfen ect. mit erhitzter Gebläseluft : nebst 3 lithogr. Taf. / Carl Hartmann
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Die Düse ist halbkreisförmig, 1^ Zoll wett und 1z braun«schweig. Zoll hoch; eine weitere Düse hat sich als unzweckmäßigerwiesen, indem die Lust alsdann nicht den hohen Hitzgrad er-langte und das umgeschmolzene Eisen weiß war. r?)

Bemerkungen über die Beschaffenheit der Steinkohlen, dieunvercoakt zum Hohofenbetriebe angewendet werden.

Wir haben weiter oben bemerkt, daß gewisse Steinkohlenar-ten in Wales auch bei dem^gewöhnlichen Hohofenbetricbe mit er-hitzter Lust unvercoakt zum Eisenschmelzen angewendet werdenkönnten; daß ferner andere Steinkohlen, z. B. die aus der Um?gegend von Glasgow, geeignet seien, ebenfalls roh benutzt zu wer-den, wenn die Hohöfen erhitzte Gebläseluft erhalten; daß endlichandere auch bei dieser letztem Betriebsmethode nothwendig ver-coakt werden müßten, um sie in den Hohöfen anzuwenden.

Um die Ursachen dieser so merkwürdigen Verschiedenheitenkennen zu lernen, untersuchte Herr Werthier im Laboratoriumder Pariser Bergschule verschiedene Stcinkohlcnarten, die zu demEnde von Herrn Dufrrlnoy aus England mitgebracht wordenwaren. Wir theilen hier die Resultate dieser Analysen mit.

Steinkohlen, die in Wales in mit kalter Lust betriebenenHohöfen in rohem Zustande angewendet werden.

Dowlais.

Cysartha.

Pen-y-darran.

Kohle ......

79,L

.78,4

76."

Asche.

3,0

2,8

3,2

Flüchtige Materien . .

I7.S

1ö,8

20.0

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Ivo,o

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Die Steinkohle von Dowlais ist blätterig, die einzel-nen Blätter oder Schiefern sind eben und glänzend. Die Flötze

Um den Druck der erhitzten Luft in der Nähe der Deupc zu messen, hatHr. rc. Dass« »>ne sehr einsacke Vorrichtung angewendet. Es geht nämlich vonder Windleitung eine heberförmige gekrümmte Röhre durch ein Gefäß mit kaltemWasser, sodaß sich die Luft wieder abkühlt, und auf dem obern Ende der Röhreist ein Windmesser angebracht, der fast ganz denselben Druck zeigt alS der, wel-cher an der von dem Gebläse abgehenden Windleitung angebracht worden ist.