Cap, XXII. Von Holländischen Geschütz.'
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durch viele melden/ weilen ihre Thaten durch den Druck schon verewiget/ sondern ichwiesen^ als^E die vor Hoffatt stinckende Frantzosen selbsten (die ja ihr Wahn dahin ver-such leitet/und so weit in Thorheitgestürßet / daß sie glauben / es könne keinTeutscher ohne sie / etwas rechtschaffenes und Geschickliches verrichten) von meinemVorgebrachten den Ausspruch machen lassen/welche Jhro Hvch-Fürstl. Durch!. Prin-tzen Herman zu Baden /nicht allein ein unvergleichlich Lob zugeschrieben / sondern eSvorPhilipps-hat sie der geweste Commandant in Philippsburg du Fay selbsten einen rech-un m Feuer-Speyer genennet / weilen er vor seine Person / Jhro Hoch-Fürstl.
Durchl. krafftigsi donnerendes unterhanden gehabtes Käyserliches Geschütz / vor allenempfunden / welches ihme auch seine kostbare/dem Reich auff die Nase gesetzte höchst-schadliche Brille zertrimmert/und weggenommen.
Saar-Brü- Was hat die Mordbrenner zu Saarbrücken anders zur Übergabe ge-bracht/ als unser Kayserliches unvergleichliches Geschütz / welches sie ausdem innersten Ingeweide des Schlosses/ vermittelst einer einßigen Granat/heraus/und den Croaten zur rechten Rache / unter den Sebel getrieben ? Ich geschweige vielandere Actiones, die schon so bekandt sind : Aus welchen man den grossen Unter-scheid zwischen den Teutschen Frantzosen / genungsam hat sehen können.
Washatdiestoltze auffgeblasene Frantzosen/und das gantze Franckreich/ ihresMors tu- besten Generals beraubet/ als das Käyserl. Geschütz unter dem Commandoremu * hochgedachter Jhro Fürstl. Durch!. Printz Herman zu Baaden ? die auchzu ewigen Andrucken / aussetzen dasjenige Stück / so diesen Frantzösischen Aug - Apffeldes Lebens-Lichts beraubet / und die starcke Saul nieder gestürtzt / in das Metall einhau-<n lassen / MorsTurcnni. GOtt seegne Jhro Käyserl. Majest. Waffen wider die-ses schädliche Unkraut noch ferner / welches ich von Hertzen wünsche.
Cap. XXII.
Holländisch Geschütz.
Holländer sind in diesem Krieg mit samt ihrem Geschütz / und dessen Gebrauchd^m Vestungen und Feld bekam worden; woferne sie zu Wasser nicht besser wä-ren als zu Lande / würden sie wenig Erde in der neuen Welt besitzen. Dasjenige / wasin vorigen Niederländischen Kriegen durch das Geschütz vollbracht worden / haben dieTeutschen gethan / welche / wegen der guten Bezahlung / hauffig zulieffen: so alles desManns-Felders/und anderer Exempel bestätigen.
Engelandisch Die Engeländer brauchen Ihre Artilleri selten auswärts sausgenomr
reffenG«'" wen zu Wasser) sondern mehrcntheils in ihrem Lande/ dann wann sie keinebrauch zu Catholischen zu verfolgen / und auszurotten haben / müssen öffters / entwe-Lande, her ihre Könige / oder Grandes und Parlaments Herren/herhalten/die sie be-kriegen /und nebenst ihnen ihre eigene Vestungen vertilgen: Sie können aber gleich-wohl ohne Teutsche nicht seyn / der Ruhm ihrer Artilleri ist weder durch Schafften/noch Thaten/bekam gemacht worden.
Italia hat viel spitzfindige Köpff/dann dieselbe Nation hat den Ruhm vor an-dern / daß sie für dem Schaden klug / und dahero dem Unglücke nicht so / wie wir / unter-worffenist.Ihre Artilleri betreffend/ist solche durch viele schöne Bücher/mehr als durchsonderliche Kriegs-?raxes bekant worden / weilen es ein friedsames/ u. das allerschönsteLand ist/ dessen Inwohner nur allein suchen / wie sie in Ruhe aller Wollüste gcniessen.
Sonsten insgemein machen sie über einen Schuß-Pulver einen «rossen Discurs/nicht weiß ich eigentlich / ob solches geschicht/ das allergeringste zu erforschen / oder ihrensubtilen Geist sehen zu lassen.
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