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Lsp. xvil. Wie die Haubitzen zu laden?
Haubitz Qkv BeySteinernWercken ist es viel einanders/und mag man weit oder narMrmWer/)t stehen/werde!! dennoch die meisten Granaten effectuiwn/ dann gehetcke. der Brand voran / wird er Augenblicklich in das Pulver getrieben / ehe eeverlöschen kan: gehet aber der Boden voran / so muß entweder die Granat vom blossenSchuß bersten/oder der hiltzerne Brand schmettert sich/oder wird gar hinein gezogen.
Ist dennoch nicht nöthig / viel Granaten auff einmahl zuverfertigen / biß mangewiß weiß / wohin man zuschiessen hat. Alan kan in einer Stunde viel Brand- Röh-reu einkütten.
Die Granaten/so in Feldtreffen geschossen werden sollen / müssen nach dem wei-testen Trieb der Haubitz (wann man ein gewisses Pulver erwehler) im 45. Gradge-sicllet/ mit Brand-Röhren versehen seyn / welcher Lange nicht viel über;. Zoll feintdarff.
Cap. xvii,
Wlcdic Haubitzen zu laden / undwas vor cinUnterschied
zu machen / wann man mit einem oder 2. Feuern schieffen
will?
Haubitzen Haubitzen werden auff drcyerley Manier geladen/erstlich/wann
?tyerlcy !^8)man solche tieff genug einfallen lassen / durch.'ein Pulver - Maaß und
Manier gela-^^^langenArm (wann dicHaubitzvon der kurtzen Sorte ist) zum an-dern durch die Ladschauffel / drittens mit Patronen/ es mögen die Haubitzenlang oder kurß seyn.
Erste Manier Die erste Mattier gehet nur bey denen Haubitzen an / welche man per-lst unbequem.^cjieu!3r kan einfallen lassen/wie ein Mörsel/alsdenn komt das Pulveralles in die Kammer / wann man so weit mit der Hand zulanget / um das Herausgeblie-bene völlig hinein zuthun/ man muß aber zu diesen Laden lange Feuer - Wercker haben/die man mit Ellen ausmessen kan / übriges ist es langweilig und sudelhaffr / brauchtauch ein Haussen Hebens / sicllens und richtens / derohalben keineswegs vor beqvem zu-halten.
Die tzaubv Das Laden der Haubitzen mit der Lade-Schauffel gehet gar nicht von
?!dcschauffcl statten / ist ungewiß / gefährlich und sudlerisch/ ja in Summa gar nichtsist ungewiß/ nütz; die Ursachen sind bey Beschreibung der Patronen/wie auch bey La-schhriich düng der Kammer - Stücken genugsam angezeiget / derohalben ist am ge-u. 'udm'sch.^^^^^en/gleichesten und sichersten mit Patronen zu laden / folgenderGestalt.
kivnng mit ' Man führet die Patron mit einer ganß flachen Lad - Schauffel in died-r Patron. Kammer / oder wann man langen kan / stecket man solche mit der Hand in dieKammer/oder sie lasset sich/wann dasGewölb von der Kammer halb rund/mit einenSetz-Kolben leicht hinein bringen/ welche hernach mit 2. oder;. Stössen angesetzt wird.
Erfodert der Schuß einen Kammer-Spiegel/wird derselbe daranff gesetzet/ daßer das Pulver nicht zermalme / doch an denselben anstehe / und der Kammer gleich sey.
Wann man nun eme Granat mit einen Feuer schiessen will / wird ein paar hand-vollMehl-Pulverinden Lauffbiß an das Gewölb geworssen / und wann die Granat^topincn mit Stopinen oder Anfeuerung versehen / auch vorhero auff den Spiegelauffgeküttet/wird solche biß auff die Kammer eingeschoben/also/ daß derer Brand-Röhre gegen dem Mund zuschaue / wofernc man weit zu schiessen hat / wird die Granatmit;, flachen Keilen befestiget/welche Vertammung einen weitem Trieb verursachet.
Wann die Haubitz gerichtet / sticht man die Patron durch das Zünd - Loch durch/räumet ein/ehe man aber Feuer gibt / eine Handvoll Mehl-Pulver in dem Mund derU. Theil S Hau-