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gebräuchlich. Die Spitze und der Grund des Gewindes istnicht wie beim Whitworthsystem abgerundet, sondern einfachabgeflacht, und zwar je um i/zt,, so daß für die wirkliche Gang-tiefe t—°/^t, übrig bleibt. Dieses Gewindesystem hat den Vor-zug, daß es sich wegen des einfachen Kautenwinkels sehr leichtherstellen läßt.
Nebenstehende Tabelle giebt die Steigungen bezw. die Anzahlder Gewindegänge auf einen Zoll für die verschiedenen Durchmesser.
Metrisches oder deutsches Gewindesystem. DiesesGewiudesystem soll sich auf das metrische Maßsystem (das Meter)stützen. Bis jetzt ist es aber in den beteiligten Kommissionenzur Bearbeitung eines neuen Gewindesystems zu abschließenden
Erwägungen noch nicht ge-kommen. Nur für Schrau-ben für Feinmechaniker bis5,5 mm Durchmesser ist einsolches Gewindesystem ein-geführt. Delisle (sprich De-likt) hat jedoch Vorschlägegemacht, nach welchen hof-fentlich bald eine Einigungund damit ein deutsches Ge-winde zur Einführung kommt(Fig. 31). Das gleichschenk-lige Dreieck, welches diesemGewinde zu Grunde liegt,hat einen Kantenwinkel von 53° 8^. Das Dreieck ist in einQuadrat von der Höhe der ursprünglichen Gangtiefe r«—s ein-gezeichnet. Die Spitze und der Grund ist um gebrochen,so daß eine Gangtiefe von übrig bleibt.
Für Feinmechaniker hat das System folgende Verhältnisse:
Äußerer
G ewindedurchmesserä
Ganghöhe
s
Kerndurchmesser
i
0,25
0,625
1,2
0,25
0,825
1.4
0,3
0,95
0,35
1,175
2
0,4
1,4
2,3
04
1,7
2,6
0,45
1,925
3
0,5
2,25
3,5
0,6
2,6
4
0,7
2,95
4,5
0,75
3,375
5
0,8
3,8
5.5
0,9
4,15
—n-