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i)ig> 1VS.
Fig. 110.
Pros. Bach empfiehlt, die Wandstärke der Muffe gleich 0,4 ä -s- 1 om unddie Länge der Muffe gleich 9ä zu nehmen, wenn cl den Durchmesser derWellen bedeutet.
Die Schaltkupplung (Fig. 109 u. 110) — Ausführung von derBerlin-Anhaltischen Maschinenbau-A.-G. in Dessau — hat vor der Muffenkupplungden Vorteil, daß sie sich leichter anbringen und wieder abnehmen läßt.» Siebesteht aus einer, in der Richtung der Achse geteilten Muffe. Die beidenMuffenhälften werden durch Schrauben so zusammengeschraubt, daß sie sich inihren Teilungsebenen nicht
berühren, so daß sie festauf die Wellenenden auf-geklemmt werden. Ein ^
Fcderkeil vermittelt diesichere Mitnahme bei derDrehung der Wellen. DieAnzahl der Schraubenrichtet sich nach der Kraft-übertragung. Die Kopfe und Muttern liegen in besonderen Aussparungen derMuffenhälften. Auch hier müssen die Wellenenden möglichst von genau gleichemDurchmesser sein.
Sehr große Anwendung findet die Hülseukupplung (Fig. 111 u. 112),Ausführung der gleichen Firma. Die über die Wellenenden zu bringende Hülsebesteht wieder aus zwei Hälften, welche an ihrem Umfang schlank konisch gestaltetsind. Zwei schmiedeeiserne Ringe, welche ,
auf die konischen Enden getrieben werden,stellen die Verbindung her. Mitnehmer-keile vermitteln das sichere Mitnehmender Wellen. Die schmiedeeisernen Ringewerden meist warm aufgezogen, so daßsie beim Erkalten die beiden Hälftenstark zusammenpressen.
Die Wellen müssenwiederum von gleichemDurchmesser sein, solleine gute Verbindungerzielt werden. FürWellen unter 50 mmDurchmesser sind jedochderartige Kupplungennicht zu empfehlen.
Für Wellen von größerem Durchmesser findet dieScheibenkupplung aus-gedehnte Verwendung (Fig. 113u. 114), Ausführung von Lohmann L Stolter-foht in Mitten. Auf jedes Wellenende wird eine gußeiserne Scheibe aufgekeiltoder warm aufgezogen und an ihren Stirnflächen sauber gedreht. Ferner wird
Flg. 112.
v>g. in.
rNg- 114.
Fig. 11ö.