hüllungslinie dieser Kreisbogen, d. h. die Kurve, welche diese Kreisbogen be-rührt, giebt die Zahnkurve 01c für den Zahnkopf und ob für den Zahnfuß.
In Fig. 224 sind nun die Teilkreise 4^ und 4^ zweier zusammenarbeitenderStirnräder mit Außenverzahnung gezeichnet. Die Zahnkopfkreise sind 14^ unddie Zahnfußkreise 1^ und b'.z, die ersteren mit 0,3 t, die letzteren mit 0,4 t Ent-fernung von den Teilkreisen geschlagen. Zur Konstruktion der Verzahnung fürRad 4, läßt man den Rollkreis r.^ auf, den Rollkreis in dem Teilkreis 4F ab-rollen. Durch die gefundene Kurve nach Fig- 223 begrenzt man die Zahnflanken.Man trägt die Teilung, die Zahnstärke und die Zahnlücken auf dem Teilkreis auf underhält so die Zähne. In derselben Weise verfährt man für die Verzahnung für Rad
4z, indem man den Roll-kreis i-i auf-, den Roll-kreis rz in dem Teilkreis 4zsich abrollen läßt.
Zwei Zähne werdenwährend einer gewissenDauer bei der Drehung mit-einander in Eingriff stehen.Man bezeichnet nun dieLinie, welche alle dieseaugenblicklichen Berüh-rungspunkte während der
ganzen Dauer zweier zusammenarbeitender Zähne (ein und derselben Zähne) verbindet,als Ein griffs linie. DieseLinie wird durch dieRollkreise selbst gebildet. Da natürlicheine Berührung der Zähne nur zwischen den beiden Kopfkreisens und Lz stattfinden
kann, so ist die Eingriffslinieaoii, verlaufend auf den Um-fängen der beiden Rollkreise.Die Zahnköpfe kommen imVerlauf dieser Linie stetsganz, die Zahnfüße nur so-weit, als verEndpunktainner-halb 4,, derEndpunktb inner-halb 4? liegt, in Berührung.Dieses Stück ist schraffiertund mit 12 bezeichnet.
Bei den Stirnrädern mit Jnnenverzahnung (Fig. 225) entsteht die Ver-zahnung auf dieselbe Weise. In der Figur sind dieselben Bezeichnungen wiebei Fig. 224 beibehalten. Für das Rad 4i mit Außenverzahnung, rollt sichder Rollkreis i- auf, der Rollkreis r, in dem Teilkreis 4, ab; für das Rad 4?mit Jnnenverzahnung, rollt sich der Rollkreis r? auf, der Rollkreis ri in demTeilkreis 4^ ab. Die Eingriffslinie ist wieder aob.
Bei der Zahnstangenverzahnung (Fig. 226) ist der Teilkreisdurchmesser derZahnstange unendlich groß geworden. Er zeigt sich als gerade Linie 4i. Es