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anzutreibenden Scheiben so oft geschlungen wird, als es die zu übertragendeKraft erfordert. Zuletzt läuft das Seil über eine Leitrolle, welche auf einemWagen gelagert ist, der durch Gewichte belastet ist. Hierdurch erhält das Seildie erforderliche Spannung. Durch die selbstthätige Spannung des Seiles wirdeine durchaus gleichmäßige Spannung in den einzelnen Seiltrümern erreicht, so daßein Gleiten des Seiles in den Rillen der Scheiben oder eine Schwankung intder Umfangsgeschwindigkeit durch das Vor- und Nacheilen einzelner Seile nicheintreten kann. Je nach der zu übertragenden Kraft kann man durch Abnehmenoder Auflegen von Gewichten dem Seil jede erforderliche Spannung geben, es
Fig. 282 .
kann also keine Überanstrengung der Seile eintreten. Dehnungen des Seilesdurch Witterungseinflüsse werden sofort ausgeglichen. Die Spannung des Seilesist nur gering, weshalb die ganze Konstruktion leichter ausfällt. Der Kreisseiltriebläßt sich durch Anordnung von Leitrollen allen örtlichen Verhältnissen anpassenund ist brauchbar für die kleinsten wie für die größten Kraftübertragungen. DerBetrieb kann ebenso leicht horizontal wie vertikal gestaltet werden.
Einen horizontalen Trieb in schematicher Anordnung von der PenigerMaschinenfabrik und Eisengießerei, A.-G. in Penig , zeigt Fig. 280 u. 281.Das Seil läuft von der ersten Rille der treibenden Scheibe 8 auf die erste Rille
Prakt. Maichinenbauer. 1g