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Die Gallschen Ketten werden für die größten Lasten ausgeführt.
Die folgende Tabelle giebt die Dimensionen und Tragfähigkeiten derselbenvon obiger Firma:
Garantierte
Belastung.
?
Ks
ZLZ
Länge
d
Mittel
Stärke
es
bolzens
v
U Z.
«s
a
A
i
«f
§ »»
N- ^
b
ZLL
8
Besestigungs-
art der Plat-
ten auf denZapfen
Gewichtpro Meter
olro»
kßk
100
1ö
12
5
4
2
1,5
12
23
0,7
250
2«
15
7,5
6
2
2
15
28
I
1
500
25
18
10
8
2
3
18
38
>
2
750
30
20
11
9
4
2
20
45
I
2,7
1000
35
22
12
10
4
2
27
50
3,8
1500
40
25
14
12
4
2,5
30
60
5
2000
45
30
17
14
4
3
35
67
7,1
3000
50
35
22
17,5
6
3
38
90
L
11,1
4000
55
40
24
21
6
4
40
110
8
16 5
5000
60
45
26
23
6
4
46
118
Z.
19
6000
65
45
28
24
6
4
53
125
§
24
7500
70
50
32
26
8
4,5
53
150
Z
31,5
10000
80
60
34
30
8
4,5
65
165
n
34
12500
85
65
35
31
8
5
70
180
8
44,8
15000
SO
70
38
34
8
5,5
75
195
51,1
17500
10»
75
40
36
8
6
80
208
58,1
20000
11»
80
43
37
8
6
85
215
74,4
25000
120
90
45
40
8
6,5
100
235
83,3
30000
130
100
50
45
3
7
106
255
.
100
Die Fabrik sagt, daß diese Ketten etwa eine 5 fache Sicherheit gewähren.
Die Befestigung der einzelnen Laschen auf den Zapfen der Bolzen kannauf verschiedene Art geschehen. Fig. 309 giebt 6 verschiedene Befestigungsartenvon Otto Kötter in Barmen wieder. In obiger Tabelle ist auch angegeben,welche Befestigungsart für die verschiedenen Ketten verwendet wird.
Für Triebwerkszwecke eignet sich die eben besprochene Gallsche Kette nichtso gut, wie die besonders hierzu konstruierten Triebwerksketten (siehe weiterunten), da die Abnutzung zwischen Bolzen und Laschenaugen bei ihr zu großwird. Will man die Gallsche Kette als Triebwerkskette benutzen, so muß manstärkere Ketten wählen, und empfiehlt es sich, bei größerer Geschwindigkeit nuretwa hg obiger Belastungen anzuwenden. Die Ketten sollen geschmiert werden.
Den Gelenkketten soll man, wenn dieselben als Triebketten benutzt werden,folgende höchste Geschwindigkeiten geben:
für leichte bis 1 m in der Sekunde,
„ mittlere „ 0,75 „ „ „ „ ,
" schwere „ 0,4 „ „ „ „ .
Wie schon aus obigem hervorgeht, eignet sich die Gallsche Kette als Trieb-werkskette wegen der geringen Auflagefläche zwischen Bolzen und Laschenaugennicht gut. Man hat deshalb eine Kette konstruiert, welche eine große Auflageflächein ihren drehbaren Teilen bietet. Diese Ketten werden als Treibketten be-zeichnet. Fig. 310 u. 311 zeigt diese Kette nach Ausführungen von Otto Kötter
Prakt. Maschinenbauer. 21