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Öffnung des Gehäuses bringt, tritt mehr oder weniger Flüssigkeit durch den Hahnhindurch, wodurch sich die Menge der durchströmenden Flüssigkeit leicht regeln läßt.
Die Höhe der Dichtungsfläche oben und unten am Gehäuse soll je nachder Größe des Hahnes 10 bis 40 betragen.
In Fig. 503 war das Hahnküken oben mit einem Vierkant zum Aufsteckeneines Schlüssels versehen. Diese Ausführung wähltman, wenn Unberufene den Hahn nicht öffnensollen, da nur der mit der Bedienung des HahnesBetraute einen Schlüssel führt. Andere Hähne,hauptsächlich kleinere, erhalten Küken nach Fig. 505, an welchen einGriff zum Öffnen angegossen ist. Dieser wird wohl auch, haupt-
Fig. SOS.
sächlich bei heißen Flüssigkeiten, mit einem Holzhest überzogen.
Hähne für größere Betriebsdrücke werden mit einer Stopfbüchsezur Abdichtung versehen. Man bezeichnet derartige Hähne kurzweg alsStopfbüchshähne (Fig. 506, Ausführung von Dreyer, Rosen-kranz & Droop in Hannover ). Das Küken ist nach oben rundabgesetzt und reicht durch eine Stopfbüchse 0. Damit das Packungs-material nicht direkt auf das Hahnküken kommt, ist auf dasselbe eine besondereMetallplatte gelegt. Nach unten ist das Durchsickern der Flüssigkeit durch eineKapselmutter L, die bei I) gegen das Gehäuse abdichtet, verhindert.
Hauptsächlich für Dampf und heißeFlüssigkeiten liegt die Gefahr nahe, daß dieHahnküken im Gehäuse festbrennen, wenn die-selben etwas stark angezogen sind. Bei starkangezogenem Hahnküken nutzen sich aber auchdie Sitzflächen schnell ab. Um diese Übelständezu vermeiden, hat man die Hähne mit Schmier-vorrichtungen versehen, wobei Schmiermaterialzwischen Hahnküken und dessen Sitzflächengebracht wird.
Ein Stopfbüchshahn mit Schmiervorrich-tung nach Ausführungen von H. Reisert inKöln ist in Fig. 507 m 508 wiedergegeben.
Das Hahnküken ist mit einem hohlen Hals,welcher mit Schmiermaterial angefüllt wird, ver-sehen. Von diesem Hohlraum führen 4 radialverlaufende Schmierlöcher, siehe Schnitt 74L,das Schmiermaterial nach den längs des Hahnkükens verlaufenden Schmiernuten.Auch die Sitzflächen im Gehäuse sind mit Schmiernuten versehen, so daß beimDrehen des Hahnkükens dieses stets eingefettet wird. Eine in den Hals desHahnkükens eingesetzte Schraube dient dazu, das Schmiermaterial in die Schmier-nuten hineinzupressen. Soll diese Schraube Wirkung haben, so muß natürlichder Hals des Kükens stets mit Schmiermaterial angefüllt sein.
Bei den bisher besprochenen Hähnen wurde die Dichtung zwischen Hahn-
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Fig. 506.