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tretenden Trägheitskräfte hervorgerufen werden, und welche desto größer, jegrößer die Belastungsschwankungen werden.
Ganz allgemein zusammengefaßt, ist derjenige Regulator der beste, welcherfolgende Eigenschaften besitzt: Stabilität in allen Lagen. Geringste Eigenreibungbei allen Geschwindigkeitsänderungen.
Von Einfluß auf die Eigenreibung ist: Bearbeitung, Größe und Führungder Schwungmassen, sowie Anzahl und Anordnung der Gelenke beim Auftretender Centrifugal - und Trägheitskräfte.
1. Die Gewichts-Regulatoren.
Gewöhnlich unterscheidet man die Gewichtsregulatoren danach, wie dasCentrifugalpendel an der Regulatorachse aufgehängt ist, und erhält:
Pendelregulatoren mit festem Pendeldrehpunkt an der Spindeloder Regulatoren in aufrechter Aufhängung und
Peudelregulatoren mit verschiebbarem Pendeldrehpunkt aufder Spindel oder Regulatoren in umgekehrter Aufhängung.
Pendelregulatoren mit festem Pendeldrehpunkt an der Spindeloder Regulatoren in aufrechter Aufhängung.
Der Wattsche Regulator (Fig. 520). An einem Quersteg 0 0, der Re-gnlatorachse H sind die Pendelarme 0 U und0L, mit den Pendelgewichten gelenkartig an-gehängt. In den Punkten L und L, greifen dieHülsenstangen DU und an die Pendelarme
an. Der Quersteg Olsi umgreift mit einer Hülseose die Regulatorachse Die Regulatorachse
wird nun in Drehbewegung versetzt, und zwar ge-schieht dies durch Zahnräder und Riementrieb vonder Kurbelwelle der Dampfmaschine aus, so daß dieRegulatorachse stets die Geschwindigkeitsänderungender Maschine mitmachen muß. Nimmt nun dieGeschwindigkeit der Regulatorachse zu, d. h. erhöhtsich ihre Tourenzahl, so schlagen die Pendelgewichteweiter aus. Mit diesem Ausschlag werden nun aberauch die Hülsenstangen gehoben, und diese werden wieder demzufolge die Hülse aufder Regulatorachse nach oben ziehen. Läßt die Tourenzahl der Regulatorachsenach, so sinken die Pendelgewichte, wodurch die Hülse auf der Regulatorachsenach unten sinkt. Läßt man nun dieses Heben und Senken der Hülse so aufdie Absperrvorrichtung der Dampfzuleitung einwirken, daß beim Heben derHülse, also bei eintretender höherer Tourenzahl, diese mehr geschlossen undbeim Sinken der Hülse, also bei eintretender niederer Tourenzahl, diese mehr ge-öffnet wird, so wird eine Regulierung des Ganges der Maschine möglich sein.
Umgekehrt hat jede Kugelstellung eine andere Umdrehungsgeschwindigkeitdes Regulators zur Folge.
Beim Regulieren hat nun der Regulator die Reibung in sämtlichen Ge-
Fig. 620 .