sammenbauen die vorgeschriebene Zusammenpressung und Länge der Feder genaueingehalten werden müssen."
„Dieser Unbequemlichkeit steht allerdings der Vorteil gegenüber, durchSpannen oder Entspannen der Feder, d. h. durch bloßes Anziehen einer Stell-schraube, in der Lage zu sein, den Ungleichförmigkeitsgrad nach Bedarf abändernzu können, was überaus wünschenswert ist."
„Da man sonst gewöhnt ist, durch Änderung der Hülsenbelastung die Um-laufszahl eines Regulators im Bedarfsfälle zu verändern, so ist die Übertragungauf Federregulatoren, durch stärkeres oder geringeres Spannen der Feder die
Umdrehzahl abändern zu wollen, jedenfalls nahe-liegend. Daß dies ganz und gar unzulässig ist,auch innerhalb sehr enger Grenzen, ist eine kenn-zeichnende Eigenschaft der Federbelastung; durchein solches Verfahren würde eben der Charakterdes Regulators vollkommen verändert werden."
Federregulator von R. Trenck in Erfurt .Neben der Federbelastung wirkt auch noch dasmit der Hülse aus einem Stück bestehende Re-gulatorgehäuse der Centrifugalkraft entgegen;auch ist neben der Federbelastung noch eine Ge-wichtsbelastung vorhanden. Fig. 529 zeigt denRegulator. Er besteht im wesentlichen aus denbeiden zu Winkelhebeln ausgebildeten Pendeln,welche an dem einen Ende die Schwungkugelntragen und sich mit dem anderen Ende unterZuhilfenahme von Stelzen auf dem mit derRegulatorspindel festverschraubten Federtellerstützen. Mit ihrem mittleren Drehpunkt sinddieselben mit dem lose verschiebbar auf derSpindel sitzenden Gehäuse verbunden, wodurchfast das ganze Eigengewicht des Regulators zurArbeitsleistung nutzbar gemacht wird, da sowohldas Gewicht des Gehäuses als auch das derbeiden Pendel mit Kugeln und der eingeschaltenenSpiralfeder der Centrifugalkraft entgegenwirkt.Zu dieser konstanten Belastung kommt noch der nach unten auf die Hülse wirkendeFederdruck hinzu, welcher jedoch mit dem Kugelausschlag annähernd proportionalwächst. Bei vollständig ausgeschlagenen Kugeln erhält das Gehäuse die obenangedeutete punktierte Lage. Da der Regulator sehr wenig Gelenke besitzt undauch die Mitnehmerkeile zwischen Spindel und Gehäuse an den Umfang desFedertellers verlegt sind, ist die Reibung sehr gering, so daß dadurch größteEmpfindlichkeit erreicht wird.
Die Feder ist so im Gehäuse untergebracht, daß eine Verstellung derselbendurch den Maschinisten nicht vorgenommen werden kann.
Fig. S2g.