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Der praktische Maschinenbauer : ein Hand- und Lehrbuch über den modernen Maschinenbau, sowie über das Wesen der Elektrizität und ihre Anwendung in der Industrie, insbesondere im Maschinenbau / von G. Ripke und F. Liebetanz
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reihe k zusammengesetzt, von welcher die einzelnen Pfähle wieder durch Spund-wände 8 verbunden sind. Die Spundwände 8 werden durch starke Bretter gebildet,welche zwischen die Pfähle eingeschaltet werden. Sie verhindern das Durch-gingen des Wassers unter das Wehr. Über die ganze Pfahlreihe ist als eigent-liche Krone oder Wehrbaum der Balken L gelegt. Dort wo das Wasser hinterdem Wehr in den Unterwasserspiegel übergeht, sind zur Befestigung gegen das Aus-spülen der Steine noch zwei Pfahlreihen Ist und eingerammt. Die Höhe

des Wehres ist x, die Stauhöhe, d. h. der Unterschied zwischen Unterwasser-spiegel und Oberwasserspiegel, ist die Druckhöhe des Wehres über der Kroneb, die Tiefe des Unterwassers a.

Fig. 550 stellt ein Überfallwehr oder vollkommenes Wehr dar. Es istein steinernes Wehr, auf einem Betonfundamente I? aufgebaut. Vor undhinter dem Wehr sind Spundwände 8 und 8^ angeordnet, damit das Wassernicht unter das Wehr dringen kaun.

Es ist hier wieder x die Höhe desWehres, l^ die Stauhöhe (Unter-schied zwischen Ober- und Unter-wasserspiegel), ü die Druckhöhe desWassers über der Wehrkrone und ndie Tiefe des Unterwassers.

Derartige steinerne Überfall-wehre werden häufig anstatt aufeinem Betonfundament auf einem Pfahlrost aufgebaut.

Auch ganz aus Holz werden die Wehre hergestellt. Ein hölzernes Überfall-wehr zeigt Fig. 551. Die Krone des Wehres wird durch einen Balken Lgebildet, der sich auf eine Spundwand 8 legt. Die Brust und der Rückendes Wehres sind ebenfalls durch Spundwände 8^ und 8z abgeschlossen. Vor

Prakt. Maschinenbauer. 88