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Laren Teiles U bewerkstelligt. Hierdurch wird der fortwährend laufende Riemen AI aus seiner Mittelstellung — Leerscheibe N — auf die eine oder andere FestscheibeO, U des Wendegetriebes geleitet.
Drei konische Räder, welche im Gehäuse angeordnet sind, versetzen dieArbeitswelle U vor- oder rückwärts in Drehung, wodurch das Öffnen oderSchließen des Turbinenleitapparates bewirkt wird. Mittels eines Stirnräder-paares wird vom Wendegetriebe aus die Spindel 8 der Stellhemmung be-thätigt, welche den Stellschlitten K entsprechend auf- oder abbewegt und für
sede Tachometerstellung, also auchin den Endstellungen, die Selbst-auslösung herbeiführt.
Das Hemmwerk D ersetzt dieÖlbremse und hat dieser gegenüberden Vorzug, daß die leichte Beweg-lichkeit des Tachometers in keinerWeise gehemmt wird, und daß dieGeschwindigkeit für Auf- und Nieder-gang des Tachometers durch Ver-stellen der Reibrolle II gegenüberder Mitte der Mitnehmerscheiben derTachometerhülse L den Verhält-nissen entsprechend genau eingestelltwerden kann.
Unter dem Tachometer befindetsich die sogenannte Handeinstel-lung, d. h. eine mittels Spindelverstellbare Hülse V, durch welcheder Hub des Tachometers, und so-mit auch die größte Schaufelöffnung,von Hand beliebig verkleinert werdenkann, ohne daß dabei der Regulatorbei plötzlicher Entlastung der Turbineam Schließen des Leitapparates ge-hindert wird.
An den Hebeln I' befinden sich außen die Justiergewichte 'W, mittelswelchen die Umdrehungszahl der Turbine innerhalb gewisser Grenzen verändertwerden kann.
Regulierung mittels hydraulischer Wirkung. Der in Fig. 626 u. 627dargestellte Apparat wird von H. Queva L Co. in Erfurt gebaut. Er be-steht aus einem Cylinder mit Steuerapparat und Kolben, letzterer in Verbin-dung mit der Reguliervorrichtung am Leitapparate oder an einem anderenRegulierorgan der Turbine, z. B. einer Drosselklappe oder dergl. Der Kolbenwird durch das, mittels des Steuerapparates vor oder hinter dem Kolben
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