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„Die verschiedenen Typen der Schmidtschen Heißdampfmaschinen zeigendaher entweder Ventilsteuerung oder besonders ausgebildete Kolbenschieber."
„Um die Erhaltung sauberer Gleitflächen zwischen Cylinder und Kolben zusichern, verlängert Schmidt den Kolben nach Art der Tauchkolben über die Lageder Kolbenringe hinaus, so daß letztere der direkten Einwirkung des Heißdampfesentzogen werden. Da der Cylinder in der Regel einfach wirkend ist, so wirddie Stopfbuchse an der Kolbenstange ganz vermieden."
Heißdampfmaschinen, Patent W. Schmidt, werden von verschiedenenFabriken in verschiedenen Konstruktionen gebaut. In Fig. 776 ist eine Verbund-
Fig. 776.
Heißdampfmaschine mit Kondensation der Ascherslebener Maschinenbau-A.--G. vorm. W. Schmidt & Co. in Aschersleben dargestellt. Fig. 777 zeigtdie bildliche Darstellung einer solchen Maschine. Die dargestellte Heißdampf-maschine ist mit hintereinander liegenden Cylindern nach Tandem-System aus-geführt. Beide Cylinder sind unmittelbar aneinander geschraubt ohne zwischen-liegende Stopfbüchse. Der Kolben ist als Differentialkolben ausgebildet, d. h.er besteht eigentlich aus zwei Kolben von verschiedenem Durchmesser und über-trägt die Arbeit in der gewöhnlichen Weise mittels Kolbenstange, Kreuzkopf undPleuelstange, sowie Kurbel auf die Kurbelwelle. Der kleinere Cylinderraum 8hinter dem Kolben L bildet den Hochdruckcylinder, der vordere größere Cylinder-raum k einschließlich des Hohlraumes im Kolben bildet den veränderlichenAufnehmer (Receiver) und der Ringraum 8 in der Mitte den Niederdruck-cylinder.