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Der praktische Maschinenbauer : ein Hand- und Lehrbuch über den modernen Maschinenbau, sowie über das Wesen der Elektrizität und ihre Anwendung in der Industrie, insbesondere im Maschinenbau / von G. Ripke und F. Liebetanz
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Die in Fig. 858 gezeigte Bockwinde, wie sie von Schuchardt L Schüttein Berlin in den Handel gebracht wird, unterscheidet sich von der oben be-schriebenen Bockwinde im wesentlichen nur dadurch, daß sie fahrbar auf Schienenausgeführt wird. Die Fahrvorrichtung besteht aus einer vertikalen Welle, an

deren Enden konische Räder sitzen. Die Gegen-räder zu diesen konischen Trieblingen sitzen aufder einen Radachse bezw. auf der Kurbelwelle.Der auf der letzteren noch aufgekeilte Stirnrad-triebling zum Antrieb der Vorgelege ist außerEingriff, wenn die Fahrvorrichtung angetriebenwird. Die Last wird dann während des Fahrensdurch den Sperrhaken festgehalten. Soll da-gegen die Last gehoben werden, so wird eineKurbelwelle seitlich verschoben, wodurch derkonische Triebling außer Eingriff gesetzt wird.

Für leichtere Lasten kann der Fahrantrieb fortfallen. Die Winde wirddann von Hand verschoben.

Die Bauart einer Konsolwinde von E. Becker in Berlin zeigt Fig. 859.

Fig. 858.

Fig. 859.

Diese Winden werden gegen eine Wand geschraubt und für Lasten von 750 bis1250 irx mit einfachem Rädervorgelege ausgeführt. Auf der Trommelwelle sitzteine Kettennuß, über welche die kalibrierte Kabelkette geleitet wird. Um dieLast in jeder Höhe selbstthätig festzuhalten, ist auf der mit Doppelkurbel aus-gerüsteten Kurbelwelle eine Beckersche Sperrradbremse angeordnet, die erst gelüftet