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In Fig. 889 ist eine liegende doppeltwirkende Pumpe mit Plunger fürRiemenbetrieb nach Ausführungen von Weise & Monski in Halle dargestellt.Die Bauart der ganzen Pumpe erinnert an diejenige einer Dampfmaschine mitBajonettrahmen. Der Kolben wird durch einen Kreuzkopf mit Rundführung
Fig. 88S,
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gerade geführt und die Pleuelstange greift an eine gekröpfte Kurbelwelle an,auf deren freiem Ende zwei Riemscheiben, eine Fest- und eine Losscheibe, fitzen.Über dem Cylinder liegt der Raum für die Ventile. Oben setzt sich auf dem
Bentilraum die Druckrohrleitung auf, welche voneinem Windkessel abzweigt. Nimmt man den oberenDeckel mit dem Windkessel ab, so liegen sämtlicheVentile frei. Der in die Druckrohrleitung einge-schaltete Windkessel verfolgt den Zweck, schädlicheStöße, welche in der Leitung auftreten und Brücheverursachen könnten, aufzuheben. Stöße können inden Leitungen durch vielerlei Umstände auftreten,z. B. durch zu schnellen Ventilschluß, durch zuscharfe Krümmungen in der Leitung usw. Wirdz. B. das Wasser gehindert, aus der Leitung aus-zutreten oder diese zu durchstießen, so staut dasselbegig. 8go. und nun kann es zum Teil in den mit Luft gefüllten
Windkessel treten, wobei es die in demselben ent-haltene Luft zusammenpreßt, so daß ein Luftpuffer entsteht, durch welchen dieStöße aufgenommen werden. Kann das Wasser wieder frei durchstießen, so wirddasselbe durch die im Windkessel zusammengepreßte Luft in die Leitung zurück-gedrückt.
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