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Das Instrument zeigt in jedem Augenblick die Anzahl der Umdrehungenpro Minute an. Die Drehrichtung der Antriebsriemscheibe ist gleichgültig. Nurist darauf zu achten, daß ein sehr geschmeidiger Riemen zur Verwendung kommt.
Die Aufstellung kann horizontal, vertikal oder sonst beliebig geschehen, dadas Gehäuse im Stativ gedreht werden kann.
Ein Tachometer für Handbetrieb derselben Firma giebt Fig. 989 wieder.Die Einrichtung dieser Tachometer ist dieselbe wie die der eben besprochenenfür Riemenbetrieb. Die Rotation der zu kontrollierenden Welle wirdvermittelst einer auf biegsamem Schaft angeordneten Dreikantspitze, welchein eine entsprechende Vertiefung des Kopfendes der Welle gehalten wird, aufdie Welle des Tacho-meters übertragen.
Die Handtachometerbesitzen drei Antriebs-wellen, auf welchedie Dreikantspitze be-liebig paßt. Je nach-dem man die Spitzeauf die erste, zweiteoder dritte Wellesteckt, können die In-strumente von 30 bis200, von 150 bis
1000. oder von 300 bis 2000 Umdrehungen pro Minute gebraucht werden.Die Zifferblätter sind zu diesem Zwecke mit drei entsprechenden Skalen versehen..
Fig.
Fig. St>
Auch die Tachometer werden ähnlich wie die Manometer mit Negistrier-vorrichtungen versehen, welche die Geschwindigkeitsänderungen durch ein Dia-gramm auf einen Papierstreifen aufzeichnen.
Zu den Meßinstrumenten zum Messen der Geschwindigkeit rotierenderWellen gehören eigentlich auch die Zählwerke, welche dazu dienen, die Anzahlder Umdrehungen einer Welle, oder die Anzahl der Hübe einer Maschine in