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entsprechende Federn eingesetzt werden. Nachdem zum Zwecke des Auswechseln?der Federn der obere Deckel des Jndikatorcylinders abgeschraubt ist, kann manden Kolben herausziehen und nach Abschrauben des Kolbens von der Kolben-stange, die auf dieser sitzende Feder auswechseln.
Der Indikator von Richards (sprich: Ritschards) (Fig. 998). JederIndikator besteht eigentlich aus zwei Teilen, dem Jndikatorcylindcr und dessenZubehör und der Papier-trommel. Der Indikator-kolben K bewegt sich ineinem kurzen Cylinder bl,welcher in dem eigent-lichen Jndikatorcylindcr0 unten eingeschraubt ist.
Direkt unter dem Kolbensetzt sich das Verbin-dungsstück zum Anschrau-ben des Indikators andem Dampfcylinder anden Cylinder 0 an- Das-selbe ist mit einem Hahnick versehen. Zwischen
dem oberen Teil des Cylinders K und demCylinder 0 bleibt ein freier Raum, welcher eineAbkühlung des Cylinders verhindern soll, dasich dort ein Dampfmantel bildet Die Kolben-stange 8 findet in dem abschraubbaren Cylinder-deckel O Führung. Zwischen Kolben L undCylinderdeckel v sitzt die Jndikatorfeder welchedem Dampfdruck entgegenwirkt. Diese wirdmittels der Muttern ick, und Nz gehalten.
Nach Abschrauben des Kolbens i^ von der Kolben-stange 8 läßt sich diese Feder leicht auswechseln.
Da der Kolben nur einen sehr geringen Hub macht,direkt am Ende der Kolbenstange den Schreibstift
Fi-i> sos.
so kann man nichtbefestigen, welcher dasDiagramm aufzeichnen soll, muß vielmehr noch eine Hebelübersetzung einschalten,welche den Hub des Kolbens vergrößert und ein so entsprechend größeres Dia-gramm aufzeichnet. Zu dem Zwecke ist nach Fig. 999, welche eine Darstellung diesesIndikators von Schaffen L Budenberg, G. m. b. H., in Magdeburg-Buckau wiedergiebt, der Cylinder 0 mit zwei Armen versehen, von denen der eine denHebel trägt, an welchem die Kolbenstange 8 gelenkartig angreift, der andere denGegenlenker, für den zwischen beiden an einem Verbindungshebel sitzendenSchreibstift.
In dieser Hebelübersetzung liegt ein Übelstand des Richardschen Indikators,indem der Mechanismus durch seine großen Massen zu sehr ins Schwingen gerät