Buch 
Der praktische Maschinenbauer : ein Hand- und Lehrbuch über den modernen Maschinenbau, sowie über das Wesen der Elektrizität und ihre Anwendung in der Industrie, insbesondere im Maschinenbau / von G. Ripke und F. Liebetanz
Seite
706
JPEG-Download
 

706

Im folgenden sollen nun noch einige Teile der Indikatoren näher besprochenwerden.

Der Papier - oder Schreibcylinder. Die gewöhnliche Einrichtung derSchreibcylinder haben wir schon bei Besprechung der einzelnen Indikatorenkennen gelernt. Es erübrigt hier noch, die Schreibcylinder mit Anhaltevorrichtungnäher zu besprechen. So lange bei dem Schreibcylinder ohne Anhaltevorrichtungder Kreuzkopf, an dem gewöhnlich die Schnur der Schnurrolle befestigt wird,seine hin- und hergehende Bewegung vollführt, wird auch der Schreibcylinder

Fig. 100S.

hin- und hergehen. Man muß also, um eine neues Papier aufzustecken, dieSchnur außer Verbindung mit dem Kreuzkopf bringen, was immer sehr umständlichist. Hier sind die Anhaltevorrichtungen angebracht, welche ein Feststellen desSchreibcylinders gestatten, ohne die Schnurrolle anzuhalten oder die Verbindungzwischen Schnurrolle und Kreuzkopf stören zu müssen. Man kann also währenddes Betriebes leicht ein neues Papier aufstecken. Die Anhaltevorrichtungvon Dreyer, Rosenkranz L Droop in Hannover ist in Figur 1007wiedergegeben. Der Indikator, Figur 1004, war auch schon mit einer solchenVorrichtung versehen. Auf dem Dorn 8 dreht sich die Hülse 8, welchemit dem Schnurkranz 8 ein Stück bildet und behufs Rückdrehung mit Feder-gehäuse und Feder 8 versehen ist. Um die Hülse 8 dreht sich eine zweiteHülse 8;, welche die Papiertrommel aufnimmt. Diese Hülse liegt gegen denAnschlag 2 mit Anschlagschraube 1 an und schwingt so mit dem Schnurkranz 8als ein Ganzes für gewöhnlich mit. Die Hülse, welche die Papiertrommel trägt,besitzt indes unten einen Teil eines Zahnkranzes 2. Auf einer kleinen Säule Tist die Sperrklinke 8 angebracht, die durch den federnden Riegel U, welcher