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Der praktische Maschinenbauer : ein Hand- und Lehrbuch über den modernen Maschinenbau, sowie über das Wesen der Elektrizität und ihre Anwendung in der Industrie, insbesondere im Maschinenbau / von G. Ripke und F. Liebetanz
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das Experiment mit den Eisenfeilspänen würde dasselbe Bild wie Fig. 1091 er-geben. Der Einfachheit halber stellt man die Hufeisen-Elektromagnete in derWeise dar, daß man zwei Eisenstäbe auf einer Eisenplatte befestigt und darüber

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Fig. 1108 .

L.

Fig. lies.

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die mit den Drahtwindungen bedeckte Holzrolle steckt, wie es Fig. 1109 erkennenläßt. Das Eisenstück ^ bezeichnet man als Anker, die beiden Stäbe als Schenkel.Die einfachste Form eines solchen Elektromagneten ist jedem aus der elektrischenHausklingel bekannt (Fig. 1110), bei der durchAnziehung und Abstoßung des Ankers durch dieSchenkel beim Öffnen und Schließen des Stromesder kleine Hammer an die Glocke geschlagen wird.

Aus den Erläuterungen in dem Abschnitte,,Magnetismus " ist bekannt, daß weiches Eisenden Magnetismus schneller annimmt, aber ebensorasch wieder abgiebt, hingegen bei Stahl derentgegengesetzte Fall vorhanden ist. Dasselbe wirddurch die auf Seite 796 gegebenen Ausführungenüber die Ampsresche Hypothese und die darangeknüpften Schlüsse nun besser verständlich seinund bezieht sich auch auf die Magnetisierungdurch den elektrischen Strom, also auf die Her-stellung von Elektromagneten. Auf Grund des Wg. mo.

dort Gesagten und der Kraftlmienerklärung bei

den stabförmigen Magneten wird es nun auch erklärlich sein, warumman nicht in der Praxis die einfachen Stabmagnete, sondern die hufeisen-förmigen anwendet. Betrachtet man das Bild Fig. 1090, so sieht man,einen wie großen Weg die Kraftlinien zurücklegen müssen, um vom Nordpol zum Südpol zu gelangen. Auf diesem Wege müssen sie die Luft durchschneiden,die ihnen als schlechter Leiter ein starkes Hindernis entgegensetzt, was dadurch