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stattfindet, wie bei den vorher vorgeführten Maschinen, die man zum Unter-schiede von den vorliegenden auch Außenpolmaschinen nennt. Die Jnnert-
Fig. l"S.
Polmaschinen, die trotz ihres zufriedenstellendenFunktionierens doch keine größere Ausbreitungfanden, werden entweder ohne oder mitKommutator gebaut. Ersteres, ihr besondererVorzug, wird dadurch erreicht, daß man dieBürsten direkt auf dem, um die feststehendenFeldmagnete rotierenden Anker schleifen läßt,wie es Fig- 1176 (Ausführung der E A.-G. Siemens L Halske) veranschaulicht,letzteres durch eine besondere Form des Ankers (Fig. 1177), der auf der demBeschauer abgewendeten Seite Raum für die Aufnahme der Magnete besitzt.
Wechselstrommaschinen.
Allgemeines.
Wie der Wechselstrom entsteht ist bereits ausführlich erklärt worden(Seite 803, 804 und 816), ebenso wie die einfachste Wechselstrommaschinearbeitet und worin sich diese Stromart vom Gleichstrom unterscheidet. Aus demGesagten geht ferner hervor, daß die ersten elektrischen Maschinen Wechselstrom-maschinen waren und eine Zeitlang beherrschten sie ausschließlich das elektro-technische Arbeitsgebiet. Die Erfindung der Nebenschluß- und Kompoundschaltungfür Gleichstrommaschinen änderte aber die Sachlage insofern mit einem Schlage,als es jetzt auch gelang, mit Gleichstrom elektrische Lampen und Motoren inParallelbeschaltung zu betreiben, wodurch eine Reihe ausschlaggebender Be-quemlichkeiten und Vorteile in der Ökonomie und der Bauart elektrischer Anlagen
Fig. 1177.
Fig. l>?S