Buch 
Der praktische Maschinenbauer : ein Hand- und Lehrbuch über den modernen Maschinenbau, sowie über das Wesen der Elektrizität und ihre Anwendung in der Industrie, insbesondere im Maschinenbau / von G. Ripke und F. Liebetanz
Seite
837
JPEG-Download
 

837

Je eine Platte hat eine gewisse Kapazität per Plattenpaar. Da je-doch in den seltensten Fällen die Kapazität eines Plattenpaares sür den vollenBedarf genügt, werden meistens mehrere solcher Plattenpaare zu einer Zelle inder Weise vereinigt, daß die erste, dritte, fünfte u. s- w. Platte verbunden werdenund die Elektrode bilden, während diezweite, vierte u. s. w. verbunden die Elektrodedarstellen. Bei dieser Zusammenstellung istin erster Linie darauf Rücksicht zu nehmen,daß sich nirgends die Platten der beidenSysteme berühren oder metallisch leitend ver-bunden sind, da nur dann, wenn der Lade-strom gezwungen ist, die Säure zu passierenund zu zersetzen, eine Aufspeicherung desStromes möglich ist. Es muß ferner zwischenden Elektroden und dem Boden der Zelle einfreier Raum sein, der etwa abfallende aktiveMasse oder hineinfallende fremde Körper,

Staub u. s. w. aufzunehmen vermag, und schließ-lich sollen sich zwischen den Platten nur senk-rechte Flächen befinden, damit aktive Masse,

Staub usw. keine Auflageflächen zwischen den Platten finden, auf welchen sieallmählich den Übergang des Stromes von einem Plattensystem zum andernbilden könnten. DiePlatten werden dahermeistens mittels sog.

Nasen auf den Randder Glaskästen oderbesondere Stützplattenauf Glas aufgehängtund durch zwischen siegesteckte Glasröhrenvoneinander isoliert.

Eine etwas andereMontage verwendendie Kölner Akkumula-toren-Werke (D. R. G.

M. 3625) Fig. 1221.

AndieLängswändeder S-g ^i.

Zellen werden Stütz-platten mit Nuten gestellt, welche genau die innere Länge der Zelle besitzen.Diese Nuten sind nicht bis zum Boden der Zelle durchgeführt, sondern endigenca. 75 nana über demselben in horizontalen Flächen, sodaß die in diese Nuteneingeschobenen Elektroden zwischen sich nur senkrechte Flächen haben, an denenein Ansetzen hineinfallender oder sich etwa ablösender Teilchen ausgeschlossen ist,

MMK

«WjWe?

Fig. 1220.

i-UMi