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werden entweder in Hartgummirohren, Papier - oder Metallrohren, oder aufPorzcllanrollen verlegt. Die letztere Art ist in Fabrikräumen die gebräuchlichste.
Im Freien werden die Leitungen oberirdisch oder unterirdisch verlegt. Imersteren Falle sind sie blank, d. h. sie besitzen keine isolierende Hülle und ihreBefestigung geschieht mittels Porzellanisolatoren, welche entweder an den Außen-wänden der Gebäude oder auf freistehenden Masten befestigt sind.
Wird die Leitung unterirdisch verlegt, so verwendet man meistens eisenband-oder eisendrahtarmiertes Bleikabel, welches direkt in das Erdreich eingebettetwird.
Die Sekundärstation.
Die Sekundärstation ist diejenige Stelle, wo die von der Primärstationzugeleitete elektrische Energie durch die Elektromotoren in mechanische Kraft um-gesetzt wird. Die Art und der Umfang derselben ist sehr verschieden. Bei sehrgroßen Anlagen, z. B- Nebcrlandzentralen, kann eine ganze kleinere Stadt die
Sekundärstation darstellen, oder einzelne große industrielle Werke, Bahnen usw.Bei städtischen Zentralen teilen sich die Sekundärstationen in die einzelnen Abon-nenten für Kraflstrom und bei Fabrikzentralen, die mitunter einen sehr großenUmfang einnehmen, in die verschiedenen Werkstätten. Nach der Wahl, ob manjede einzelne Arbeitsmaschine durch einen besonderen Elektromotor antreiben läßt(Einzelbetrieb) oder eine ganze Reihe durch eine, von einem Elektromotor inBewegung gesetzte Transmission (Gruppenbetrieb) kann eine weitere Unterteilungstattfinden.
Das Anlassen der Elektromotoren.
Gleichstrommotoren. Die Ingangsetzung der Gleichstrom-Hauptstrom-motoren geschieht in der Weise, daß man bei geschlossenem Stromkreise dieKraftquelle, also eine Dampfmaschine oder dergl-, in Bewegung setzt, wobei mitdem langsamen Anlaufen der Dynamomaschine auch der Motor langsam mitanläuft; umgekehrt geschieht das Abstellen, indem man die Kraftquelle abstellt,den Stromkreis selbst also nicht zu unterbrechen braucht. Ein besonderer Anlaß-widerstand ist daher überflüssig. Ist die Geschwindigkeit der Primärmaschinegleichmäßig, so behält auch, selbst bei beliebigen Belastungsschwankungen, derElektromotor seine Umdrehungszahl bei. Soll die Umdrehungszahl des Motorseine andere werden, so ist nur diejenige der Dynamo entsprechend zu ändernworauf auch der Motor seine Geschwindigkeit in gleichem Verhältnisse ändert.