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Denn an der Wand, g'eschwärzt von rost’gern Staube,Hieng Kriegsgeräthe jeder Art umher:
Manch Panzerhemd und manche Pickelhaube,
Auch manche Armbrust und ein Lanzenheer.
Dazwischen strahlt ein Harnisch, blank erhalten,
Mit Ritterhelm und stattlichem Visir.
Darüber breitet seine Purpurfalten
Ein Banner aus, geschmückt mit Wappenzier.
Der Jüngling weidet sich an Wunderdingen,
Von denen Niemand je ihm Kunde gab;
Aus den Trophäen alten Ruhmes dringenDie Ahnengeister gross auf ihn herab.
Sein Blut wallt auf in kriegerischem Wogen;
Entdeckt ist, was schon längst sein .Herz begehrt.
Er trat hervor, magnetisch angezogen,
Und griff in Hast nach einem Schlachtenschwert.
»Darf ich’s für mich behalten?« will er fragen,
Und wendet zur Gefährtin sich zurück;
Doch wie vorn Windessturm davon getragenWar sie entschwunden spurlos seinem Blick.
Er taumelt; Prost durchschüttelt seine Glieder;
Er tappt sich fort durch grauenvolle Nacht;
Und endlich aus Betäubung aufgewachtFand er sich in gewohnter Halle wieder.
Noch Alles stand wie sonst: Tisch, Stuhl und Truhe;Noch brannte wie zuvor der Lampe Schein.
So war’s denn nur ein Alp, der aus der RuheIhn täuschend aufgeschreckt? — Doch wahrlich nein!Denn, unbegreiflich schien’s, in seinen HändenLag immer noch das alte Schlachtenschwert!
Er möcht’ es wiegen, drehn und wenden:
Kein blosser Traum hat länger ihn bethört.