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haben aber die Bürger selbigen nicht wollen solches cecta-ren. Und haben deßwegen die Bauren auf dem Land tunett eignen Richter erwehtt/namlich den Willhelm Arzon,Also haben die äusseren Gmeinden / und St. Jacobs-Thal auch ihre eigne Richter erwehlt. Disen zwayren/
den IohaNN Dm ; jene aber den Thaddad deThaddxMitCivil-im£> Criminal, und darneben pi-otesticrt, sie wollenlieber underem alten Stand und Regierung der Bündt-neren / ihrer Herren und Oberen verbleiben.
Die Klevner in der Statt/ haben den GaudenzMaur zum Cq mmissari erwehlt. Zu Rahts-Herren aberhaben sie gemacht : den Ludwig / als capo, den Georg
UtlD Philipp Pestaloza; Doctor Eutychi Francifc, undPeter Arithoni T’jperelli, Die Plurfer / den Carol Fr andVertemanni t UNd djö ZU Villa dev Aucboni P^Ilauini. Art
Robustell hat sich mit etlichen Reuteren / auß deßsakäu»
Lattista ?ani§arola eines Mtylandeks / dquadron, Wider
ins Veltlin / und auf Wormds / zu begeben. Im Mün-sterthal hat der Jacob Fluog Gastellan zu Fü:stenberg/einen Oesterreichec/ den Gwrq ceifi, tu Des, guv^en Leo.poidi Rammen / wie e* sagte / kommen lassen und den 19.Aprellen/ dem Volck zu St. Maria vortragen lassen/man werde daseibsten keine andere Religion mehr/ alsdie Katholische dulden/und alle beeydigen wollen das siezur Meß gehen wollen / deßwegen grosse Klagten entstan-den: wie auch im unseren Engadm/ all wo sich dieformierten beklagten/ sie waren ihrer Kirchen beraubet.Es ist aber von gmemen Landen ein Oecret ergangen/ daßDie Religion in Bündten/laut den Landsatzungen/so vor100, Jahren gemacht worden/ gantz gfreyrseyn solle: undsollen die Under Engadmer/ sich ihrer Kirchen enthalten/doch beyder Partheyen ihrer Rechten ohne Schaden/und