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wegen allgemeinen Frrderrs / biß die Gesandten außFranckreich widerum werden ankommen seyn.
Es hat auch der Pfaff im Thal *mnuni, sozum Engadin gehört / die Bauren aufgestrsst/sie sotten sichdem Ertz-Hertzog Leopold gantzitch ergeben/ und denBundts-Brreff mit schweren. Die Bündtner habe»draufhin den Peter Leon und den Bewarb Tiengi dahingeschickt / und haben die Bauren / nach der AbgesandtenHeimbkuvfft auß Frankreich verheissen / sie wollen denBundts-Brief rchweren. Der Ritter Rudoiff Plantaist mit seiner Famiiia auch wider ms Land kommen genZernetz.
Den 24. Aprellen / haben die Bündtnerifche Abge-sandten bey dem König in Franckreich Auöientz erlan-get/und find gantz freundlich empfangen worden. Draufi-hm hat der König füvff Herren ci^utierc, die sich derBündtnerund Veltlinerifchen Hündlen entscheiden sol-len/ nämlichen / folgende Marschallen / LallompiersSchoMberg/ ci'Mre.ObLUerurieuf und bilerbäult.
Underdessen lassen die Veltliuer die 24- Artickulvon ihrer Regierung so sie An. 25. 26. 27.28. aufgericht/außgehen: und thun der Bündtnerenals ihrer natürli-chen Herren kein Wörklin Meldung : und Massensich alles oberen Gewalts an.
Im Eingang wird verordnet / daß der 6te TagMertzen/ jährlichen hochfeyrltch gehalten werden solte/weilen die Waafen eben am selbigen Tag auß dem Thalabgezogen seyen / und man den Frrden im Land wider er-langet habe. Im Religwns- Handel erklahren sie sich/ siewollen selbrgender Kirchen ab der Hand nemmen. Nachdemseibrgen wollen sie/ daß ein Rath im Thal von 12.Mannerm/ und einen Lands - Hauptmaun (der zwey
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