V orwort.
Ich gebe diesen Auszug aus meinen flüchtigen Tage-huchblättern vom Jahre 1872 als eiuo zusammenhängendeBetrachtung heraus, um damit einestlieils eiuem viel-geäusserten Wunsvlm meiner Freunde eutgegeuzukom-men. anderutlieils, um diese schöne. eiunml wahrhaftglücklich verlebte Zeit, umflüstert von traulichen Volks-sagen, niederschreibend, nochmals zu gemessen. —Wennich die liehen Bündner-Berge von ferne im Abendlichtkupfern oder ihre Spitzen traumhaft in den Nachthimmelhineinragen sehe, ergreift mich ein Heimweh nach ihnen,oder wenn ich einmal per Gelegenheit wieder Bündner»Sprache aus einem Bündner-Mund höre, Bündner-Wiirmeaus einem Bündnerherzen empfinde, so wird’s mir soweh in meiner Brust, und eine lichte, warme, klareThräne spricht von dem. was mein Mund nicht aus-driieken kann.
A U (lihciutltal-Ai. (lallenj im Januar 1880.
Der Verfasser,