Vorrede.
schaftlichen Vaterlandes den wärmstenAntheil. Der Gott der Heerscharen stärkteihre laßen Hände und die wankenden Knie.Alle — ohne Unterscheid der Religion unddes alteren Rechtes der Freiheit unterhielteneine allgemeine brüderliche Liebe und Ein-tracht , derer sich die Engel im Himmel freue-ten, und strebten mit gemeinschaftlichemEifer nach der Wiedererlangung ihrer Frei-heit. Alles was mit den Gefetzen der Recht-schaffenheit und der Billigkeit übereinstimmte/alles was ihnen die Achtung ihrer Feindeund die Gunst ihrer Bundsgenossen erwer-ben konnte, jede Tugend, jede rühmlicheThat auf dem Schlachtfelde und im Kabi-nette war der Gegenstand ihrer Beeiferungund ihrer Wünsche. Die Häupter der Ge-meinden und des ganzen Standes warenvon Gerechtigkeitsliebe beseelt und sie opfer-ten die Tutzend nicht mehr, wie mancherihrer Vorgänger gethan hatte, ihrem Eigen-nütze und ihrer Privatrache auf. Alles warHarmonie und Liebe. Ihren Verfolgernwar's nun nicht mehr möglich über sie zu tri-umphiern — und auf so mannigfaltige Lei-den folgte nun Friede, Ruhe und Erquickung.Süße Freuden lachten ihnen vonallen Hügelnzu, Ruhe und Zufriedenheit war ihr Theilrmd das Bewustftyn der Redlichkeit undX h Rechtschaffenheit