Vorrede.
Rechtschassenheit gieng des Abends vorn Feldemit ihnen in die kleinen noch übrigen Hütten,die auf den Bergen oder an schlangelndenBachen, im sanften Schatte;: fruchttragenderBaume zerstreut standen. Durch unabseh-liche Labyrinthe waren sie nun zu ihrem Glückegelanget, ihnen quoll süße Lust aus der stillenGegend, aus den angenehmen Feldern, ausder ganzen schönen Natur, ihnen rauschtenDie Bäche Vergnügen m's gefühlvolle Herz,sie erquickte der Schatten der Baume; nunruhten sie da in den Armen einer geliebtenGattin, athmeten an ihren; Busen Entzü-cken, erzehlten ihren Kindern die Thatenihrer Freunde und fern von Stolz , vonHerrschsucht von unrühmlichemEhrgeitz streu-ten ihr ruhiges Gemüth und ihr redlichesHerz immer Vergnügen vor ihnen her, wiedie Morgensonne die bethaute Gegend vorsich her mit Glanz überstreuet. Jetzt lebtensie ein graues Alter süß dahin, ein lachendesHerz, eine heitere Seele, ein unbeflecktesGemüth, ein ruhiges Gewissen trugen siedem Himmel und der Ewigkeit entgegen undvoll sanften Entzückens, voll Dank gegenihren Gott und Beschützer überdachten sie ihrvoriges Schicksal, eine dankbare Thränezitterte in dem gen Himmel geeichtem;Auge und Lob und Miß stieg aus ihrem
Munde