Vorrede.
schätzen zu können, machte mich so dreust dasmühselige und sehr selten Beifall erhaltendeGeschäft der Uebersetzer seiner Werke zu wer-den, zu übernehmen. Mehr als eine Schwie-rigkeit hätten mich davon abschrecken sollen—allein ich überwand alle. Es fehlte mir an-fänglich an einer vollständigen authentischenHandschrift und ich erhielt nun derselbendrei, die ich mit einander vergleichen konnte;der Verfasser hatte bei dem Beschloße seinerGeschichte noch einige interessante Umständeerfahren und schloß fie also hinten an — ichnahm mir die Freiheit sie im Context da ein-zuweben, wo sie in chronolochischer Ordnunghin gehörten; ich fand in der Uebereilungoder aus Versehen niedergeschriebene Fehlerin Ansehung des Datums und konnte diesel-ben unter dem Beistande meines verehrungs-werthesten Gönners und Freundes JhroWeisheiten Herrn Landshauptmann undBundslandamme von Wiezel zu Prada-venz aus andern authentischen Handschriftten berichtigen; die lateinischen Benennun-gen der Oerter machte mir oft Zweifel —und ich fand deswegen für gut, den lateini-schen Namen beidrucken zu lassen, damit derLeser urtheilen könnte, ob ich's getroffenhätte — kurz, ich suchte mir zu helfen, fogut ich konnte, und ich habe das Zutrauen
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