Band 
[Erste Fortsetzung.]
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Geschichte des Bündrrerlandes.

-—und mit Schnee geworffen habe, und -aß

^29 die Einwohner von Gchnols (8coIium)zween Katholicken, welche am Weinachtsfestewährend der Predigt der Reformirten gear-beitet gestraft hätten. Es war die geringeStraffe von z st. welche sie ihnen jedoch nachdem eigenen Geständniß der Kapuziner zu-rück gaben. Montags den 1 zten dieses wollteLintner in einer sehr wertläußgen Schrift,beweisen daß die Oberherrschaft über das Un-terengadm und den 8 Gerichten dem Erz-herzoge zugehsre, und daß er deswegen keineProtestantische Geistlichen, die er Friedens-siöhrer nannte, daselbst dulden könne.

Die Bündner erwiederten: „ sie hättenin Rclrgionssachen und Staatsangelegenhei-ten jederzeit ungebundene Hände gehabt, undsie Gesandte keine Vollmacht hierinnfals et-was zn vergeben. „ Da am folgenden Sonn-abend als der, roten Jenaer der Jnvaltazum Ranzler sagte, „ daß man im vergan-genen September hievon nichts erwähnet habe,so entschuldigte er sich damit, daß er damalszu Wien gewesen sey. Allein er hatte ge-wiß schon zu Wien das Vorhaben des Rai-sers in Italien Krieg anzufangen erfahren.Da sich die Gesandten Montags den 22tenJenner bei dem Erzherzoge beurlaubten,sagte er:,, es wird sich jedermann verwun-dern, daß ich so viel von meiner Gewaltund meinem Ansehen aufgeopfert habe undbei diesem Traktate in vielen Stücken qe-