126 Geschichte des Bündnerlandes.
— ständigst um einige Erstattung ihres Scha,hens. Da sie auch zum öftern sowohl schrift-lich , als auch durch Gesandte bei Jhro Rai-serliche Majestät bittend eingekommen wären,daß Dieselben durch Ihr Ansehen behilflichseyn möchten, daß ihnen ihre rebellischenLandschaften, das Veltlin und die beidenGrafschaften worms und Cleve zurück ge-geben würden, dieses bisher aber nichts ge-fruchtet habe, so bäthen sie aufs neue, daßihnen ihre so gerechte Bitte gewähret werdenmöchte; dadurch würden sie sich diese Repub-lik ewig verpflichten. Sie empföhlen sichihrer Gnade auf das unterthänigste.
Die Büudnerischen Gemeindenwerben.
Einige Gemeinden schickten ihr Contin-gent zu den zoo Mann und der Obrist Brü-ckn warb auch einige Truppen an. DieMesterreichisch Gesinneten wandten bei denihrigen alle Mühe an, um die Unterneh-mungen der Franzosen zu vereiteln.
Die Oesterreich er sind sehr verlegen.
Anselmus von Fels kam als Erzher-zoglicher Kommissarius nach Nauders (^e-notrium) an den Gränzen des Unterenga-dins und schickte seinen vertrauten Amtleu-ten Heinrich Rarlo, Blutrichter zu Gchuols(8colium) ein den roten September datir-
tes