Zweiten Theils II Buch rs?
tes Schreiben, und dem Doktor Leo von-
Leonibirs zu Zernetz ein anderes vorn 2 stendieses Monats, unö befahl ihnen dem Volkevorzutragen: sie sollten von allem dem, wasder Französische Gesandte verlangen werde,nichts eingehen und sich auf keine Weisedes Meineydes schuldig machen; sie solltenan die Traktaten von Inspruck, die sie miteinem Evde des Gehorsams und der Treuebestätiget hätten, gedenken und ihm als ihrenVorgesetzten gehorchen, wo nicht, so werdees dem Durchlauchtigsten Hause Oesterreichnicht an Mitteln fehlen, sie mit der Zeit zuihrer Schuldigkeit zurück zu führen. Endlichsollten sie sich erkundigen wer denen Verban-nten Ulrich Rea von porta, Johann plan-ta und Balthasar Schaltet Vollmacht er-theilet habe, auf dem Bundstaae zu erschei-nen. Nachdem der Landvogt Travevs vondem Erzherzog Leopold zu wiederholten ma-len Befehle erhalten hatte, so drang er inden 8 Gerichten darauf, daß sie nichts widerdie Kapitulation von Inspruck unternehmenund von den neuen Vorschlagen der Fran-zosen ablassen sollten; er gab ihnen zu ver-stehen , daß wann sie sich in einigen Artikelndes Insprucker Vertrages beschweret fänden,so könnten die Bündner wiederum Gesandtedahin schicken und es werde alles eine bessereWendung erhalten. Die OesterreichischenMinister gaben unter der Hand auch bei denEngadinern zur freien Religionsübunq Hof-nung. Vorher wurde von denen Bündnern
wegen