140 Geschichte des Bündnerlandes.
-andere Maaßregeln zuergreiffen, welches er
rszi aber jedoch ansetzt an seinen Ort Heftetseyn lassen wolle. Er werde wieder die Büno-ner nichts unternehmen , bis er von ihnenaus das höchste qereitzet und dazu gezwungenwürde. Er wäre versichert, daß, wann dieBündner ihnen so als ihm begegnet wären,sie mit den Bündnern anders, als er bis !jetzt würden umgegangen seyn. Er hoffe da-her , daß die Herren Eidgenossen bet so be-wandten Umständen denen Bündnern nichtbeistehen sondern dieselben vielmehr anhalten jwürden, das zu thun, was sie dem Erz- >Herzoge zu erweisen schuldig wären. DieEidgenossen schickten denen Bündnern eineAbschrift dieses Schreibens zu, und diese ant-worteten ihnen den rten April ohngefehralso.
Antwort der Bundner an die Eid-«genossen.
Sie erstatteten hiemit für die Mitthei-- lung dieses Schreibens den verbindlichstenDank. Die Verläumdungen und Anfchwär-zungen, deren man sich darum bediente, Sten-gen nicht allein die Bündner sondern auchandere an, und ziehleten blos dahin ab, >die Eidgenossen von denen Bündnern ab-wendig zu machen und sie bei allen Fürstenzu verlaumden. Es wäre bekannt genug,daß sie an allem dem unschuldig waren, wasihnen zur Last geleget würde und daß sie sich