Band 
[Erste Fortsetzung.]
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Zweiten Theils 1l Buch.

auf keine Weise selbst im Lichte hätte stehen-

können, die für die Sicherheit ihres Va- !6)rterlandes dienlichen Mittel zu ergreiffen, dasie durch die Durchmärsche, den Feuersbrün-sten, Plünderungen und Verwüstungen derRaiserlichen Truppen auf das äusserste wä-ren gebracht worden. Die Besetzung ihrerPässe sey nicht deßwegen geschehen, um denErzherzog oder das Durchlauchtigste HausOesterreich anzugreiffen, sondern nur umihre vorige Freiheit ungehindert gemessen zui können. Es sey bekannt, daß der Raiser! auch dieses sich letzthin angemaßte Recht überdie Bündnerischen Pässe disponieren zu kön-nen, mißbrauchen wolle, da er in einemSchreiben an die Vündner vom rten Julisich unter andern also ausdrücke:

„ Und in Zukunft versprechen wir uns von„ euch nichts anders, als daß wann heute„ oder morgen wieder Vermuthen sich ein sol-„ cher Fall ereignen sollte, (er redet vom Jta-„ lienischen Kriege) ihr eurer bekannten Treue„ gegen uns eingedenk, das was die Nothwen-„ digkeit erfodern wird, getreulich thun wer-! „ det. ,, Sie legten auch eine Abschrift eines

Raiserlichen Gebrechens vom riten Oktoberi6Zl bei, woraus sie die Gesinnungen desHauses Oesterreichs ersehen könnten. Manthue denen Bündnern Unrecht, wann mansage: sie hatten bei der Italienischen Frie-densunterhandlung wegen der freien Bese-tzung ihrer Päße etwas nachgelassen , dennsie wären ja nicht einmal bei der Friede,,s-

unterhandlung