Band 
[Erste Fortsetzung.]
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Z 48 Geschichte des Bündnerlandes.

- rauf aufrichtig: er habe nur allein den Ein-. »schalt des Eidgenössischen Rückschreibens und zdas was sie dem geschriebenen Briefe beige- !füget hätten, relativer; es sey auch gar nichtder Wille des Raisers, denen Eidgenossenihre Freiheit Bündnisse zu schließen, zu be-nehmen, sondern nur, daß die Erbeiniaungdabei allezeit vorbehalten werde, und daß siedurch ihre Gesandten von denen Königenvon Frankreich und Schweden verlangenmöchten, ihre Truppen aus dem DeutschenReiche und denen Oesterreichischen Provin-zen abmarschiren zu lassen; und dieses sagte >er einigen Eidgenössischen Deputirten gleich-sam in einer privat Unterredung. Freitagsden 2oten May erschien der Herzog vonRohan in der Session und redete von dengnädigen Gesinnungen und der väterlichenFürsorge Jhro Allerchristlichsten Majestät ,gegen die Schweizerische Republik; er er- >mahnete sie zur Einigkeit und Eintracht, undbath sie, ihre Pässe keinen ausländischenTruppen, sie möchten aus Italien oder hin-,ein zu gehen verlangen, zu eröfnen, sondern ^das Bündniß und die Freundschaft seinesRömges schuldigster müssen hoch und in Eh- >ren zu halten, der ihnen auch dagegen wideralle Gewalt beiftehen und sie niemals ver-lassen würde. Er verlangte auch, daß sichdiejenigen Orte, die zu der Besetzung derBündnerischen Pässe durch anverlangte Eid-genössische Truppen ihre Einwilligung nochnicht gegeben hätten, anjetzt dazu verstehen

möchten.