Zweiten Theils II Buch. 14s
möchten. Sie dankten ihm und versicherten —.ihn , daß ihnen das Bündniß, die Freund- i6zrschüft und die getreuen Erinnerungen alle-zeit angelegen seyn und zu ihrem Troste ge-reichen sollten und würden. Darauf wurdevon der Beilegung der Streitigkeiten derZürcher und denen 5 Orten gehandelt undSchiedsrichter erwählet. Auf protestantischerSeite waren fte Franz Ludwig von ErlachBaron von Gpiez, Schultheiß von Bern,und Johann Rudolf Fesch / Oberzunftmeiftervon Basel, an dessen Statt Johann Jakobvon Stual kam, und katholischer SeitsJohann Roll, Schultheiß von Solothurnund Johann Daniel von Mentenach Mit-herr von Brug, (Lonäominus komi) Raths-herr von Freiburg.
Der Erzherzog Leopold schreibt demHerzog von Roh an.
Der Erzherzog Leopold beklagte sich ineinem den Lsten May zu Jnspruck abgelas-senem Schreiben an den Herzog von Röhan,über den König von Schweden und seineGenerale, daß sie ohne den Krieg anzu-kündigen, ohne Ursach und wider Recht undBilligkeit seine Markgrafschaft Burgau be-setzet und die Länder in Schwaben in Cou-tribution gesetzet hätten, daher er sich mitallem Fleiffe der Besetzung und der Sicher-heit der Pässe der Grafschaft Tirol müsseangelegen seyn lassen. Er hoffe die BündnevK z würden