?so Geschichte des Bündnerlandes.
'— würden die Erbeinigung nicht in,Vergessen-er h^tt stellen/ noch denen Schweden die Pässeeröfnen; er versehe steh von ihnen eines bes-sern - da besonders ibnen selbst daran gelegen !seyn müsse. Allein wann sie wider Vermu-then das nicht thäten/ was sie sollte»/ somöchten der Herzog von Rohan selbst , derim Namen Jhro Merchrisilichcn Majestätdaselbst das Kommando sühres und vornäm-lich der Rönig, der jederzeit die gröfte Gnadegegen ihn an den Tag geleqet hätte/ denDurchmarsch verhindern. Im Fall nunaber die Schwedische Armee Gewalt gebrau- >chen sollte, so verlange er zu wissen: ohihnen der Durchmarsch würde gestattet wer-den / und ob die Truppen, die er zur Ver-theidigung bei sich habe / auch zur Abhaltungeines Einfalles hinreichend wären? DiesesWünschte er zu seinem Verhalten zu wissen.
Er böthe hingegen hiemit dem Herzoge alleZuneigung uud Bereitwilligkeit an,
Antwort des Herzogs von Roh an.
Der Herzog von Rohan antwortete ihmden zoten Mai also: er glaube -nicht, Daßdie schwedische Armee durch diese Pässe zu ^gehen Willens sey. Die Armee Jhro Mer-christlichsten Majestät aber, die er in Bün-den kommandire / wären blosse Hülfstrup-pen zur Vertheidigung der Freiheit der Re-publick Bünden, als verbündete des Köni-ges von Frankreich. Der Kpnig suche hier-
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